• Home
  • Regional
  • Berlin
  • DGB ruft zu Mai-Kundgebungen auf


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r einen TextCorona-Inzidenz steigt erneutSymbolbild f├╝r einen Text"Kegelbr├╝der": Richter f├╝hlt sich "verh├Âhnt"Symbolbild f├╝r einen TextBiden verliert wichtige MitarbeiterinSymbolbild f├╝r einen TextReisechaos: Scholz kritisiert Flugh├ĄfenSymbolbild f├╝r einen TextFrau bei Politikertreffen get├ÂtetSymbolbild f├╝r einen TextTV-Star ├╝berfuhr Sohn mit Rasenm├ĄherSymbolbild f├╝r einen TextUkraine fahndet nach AbgeordnetemSymbolbild f├╝r einen TextZugt├╝r schlie├čt ÔÇô Mann f├Ąhrt auf Puffer mitSymbolbild f├╝r einen TextMord an US-Musiker: Urteil gefallenSymbolbild f├╝r einen TextSpears gr├╝├čt oben ohne aus FlitterwochenSymbolbild f├╝r einen TextAnsturm auf Johnny Depp in HessenSymbolbild f├╝r einen Watson TeaserRTL-Star w├╝tet gegen Lindner-HochzeitSymbolbild f├╝r einen TextSpielen Sie das Spiel der K├Ânige

DGB ruft zu Mai-Kundgebungen auf

Von dpa
29.04.2022Lesedauer: 3 Min.
DGB
Ein Gewerkschafter h├Ąlt bei einer Demosntration eine Fahne des DGB. (Quelle: Fredrik von Erichsen/dpa/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Preissteigerungen f├╝r die Arbeitnehmer und Sorgen um Wirtschaft und Jobs: Die Folgen des Ukraine-Kriegs werden auch die Mai-Kundgebungen der Gewerkschaften in Hessen mitbestimmen. Vor allem f├╝r Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen bedeuteten die gestiegenen Energiepreise eine enorme Belastung, die weiter abgefedert werden m├╝sse, sagte der DGB-Bezirksvorsitzende Michael Rudolph der Deutschen Presse-Agentur. "Wir m├╝ssen reden ├╝ber eine Senkung der Stromsteuer, aber auch vor├╝bergehend der Mehrwertsteuer auf Energie." Auch die Risiken f├╝r die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt gelte es abzumildern. So drosselten erste Betriebe ihre Produktion. "Es ist wichtig, dass Ma├čnahmen wie der erleichterte Zugang zur Kurzarbeit verl├Ąngert werden."

Nach den gr├Â├čtenteils digitalen Veranstaltungen in den beiden vergangenen Jahren wollen zum diesj├Ąhrigen Tag der Arbeit am Sonntag zahlreiche Menschen f├╝r eine gerechte Arbeitswelt auf die Stra├če gehen. Unter dem Motto "GeMAInsam Zukunft gestalten" sind hessenweit nach DGB-Angaben 33 Kundgebungen geplant. Rudolph selbst wird in Marburg sprechen. In Kassel wird Anja Piel vom gesch├Ąftsf├╝hrenden DGB-Bundesvorstand erwartet. Auf dem Frankfurter R├Âmerberg wird die stellvertretende DGB-Bundesvorsitzende Elke Hannack als Hauptrednerin auftreten.

Auch bei den anstehenden Tarifrunden m├╝ssen die Belastungen der Verbraucher durch die Teuerung nach Rudolphs Worten ber├╝cksichtigt werden. Ziel sei der Erhalt der Kaufkraft. Zuletzt habe die deutsche Wirtschaft ihre Krisenfestigkeit w├Ąhrend der Corona-Krise unter Beweis gestellt, die sie wesentlich besser ├╝berstanden habe, als selbst Optimisten dies erwartet h├Ątten. In der jetzigen Lage h├Ątte vor allem ein Gaslieferstopp drastische Folgen f├╝r Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Verbraucher, sagte Rudolph. Es gelte auch deshalb, die Energiewende und den sozial-├Âkologischen Umbau der Wirtschaft voranzutreiben.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Spektakel auf Sylt ÔÇô und eine kleine Kirche in Aufruhr
Kirche St. Severin auf Sylt: Hier geben sich Christian Lindner und Franca Lehfeldt am Samstag das Jawort.


Zum 1. Mai soll es zudem um die DGB-Forderungen zur Arbeitswelt gehen. Kritisch sieht der Gewerkschaftsbund vor allem die geplante Anhebung der Minijobgrenze von 450 auf 520 Euro. Damit w├╝rden die Minijobs ausgeweitet - ein "gro├čer Fehler", wie Rudolph betonte. Gerade Menschen in prek├Ąren Besch├Ąftigungsverh├Ąltnissen h├Ątten w├Ąhrend der Krise zuerst ihre Jobs verloren. Solche Besch├Ąftigungsverh├Ąltnisse m├╝ssten deshalb abgeschafft werden.

Paradebeispiel ist f├╝r den Gewerkschafter das Gastgewerbe, in dem vor der Pandemie vergleichsweise viele Menschen auf Minijob-Basis gearbeitet h├Ątten und das nun die Abwanderung von Besch├Ąftigten beklage. "Wenn wir diese Besch├Ąftigungsverh├Ąltnisse, die es vor allem im Hotel- und Gastst├Ąttenbereich ├╝berproportional gibt, in sozial versicherte Besch├Ąftigungsverh├Ąltnisse umwandeln und sie auch besser bezahlen, dann wird die Fachkr├Ąftesuche in der Branche auch wieder wesentlich einfacher werden", meinte Rudolph.

Mit Blick auf die Kriegsfl├╝chtlinge aus der Ukraine rief Rudolph zu Solidarit├Ąt auf. Die Menschen ben├Âtigten vor allem sichere Unterk├╝nfte und m├╝ssten die M├Âglichkeit bekommen, zur Ruhe zu kommen. "Wenn sie es m├Âchten, dann ist es f├╝r uns eine Selbstverst├Ąndlichkeit, dass sie unb├╝rokratisch und schnell auch einen Zugang zum Arbeitsmarkt bekommen", erkl├Ąrte der Gewerkschafter. Dabei d├╝rfe es keine Zwei-Klassen-Gesellschaft von Migranten aus der Ukraine und aus anderen Herkunftsl├Ąndern geben.

Rudolph warnte auch davor, die Lage der Fl├╝chtlinge zur Schlie├čung von Fachkr├Ąftel├╝cken ausnutzen zu wollen, beispielsweise in Pflegeberufen. "Der Kern des Problems in der Pflege liegt in der Attraktivit├Ąt des Berufes. Wir brauchen eine bessere Personalbemessung in den Krankenh├Ąusern, und wir brauchen auch eine bessere Bezahlung der Menschen, die in der Pflege arbeiten."

F├╝r Sonntagabend hat in Frankfurt zudem ein linkes B├╝ndnis eine Demonstration angek├╝ndigt. Angemeldet f├╝r den Demonstrationszug vom Willy-Brandt-Platz bis zum Stadtteil Bornheim seien rund 1500 Teilnehmer, sagte ein Sprecher des Ordnungsamtes. Die Polizei geht zun├Ąchst von einem friedlichen Verlauf aus. Man kalkuliere aber auch ein, dass es zu St├Ârungen kommen k├Ânne. Vor einem Jahr war es bei einer Mai-Demonstration linker Gruppen zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Teilnehmern gekommen. Dabei wurden mehrere Beamte verletzt.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
ArbeitnehmerArbeitsmarktDGBDeutsche Presse-AgenturEinkommenGewerkschaftenKasselMarburgUkraine

t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website