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Haldenwang: Höcke im AfD-Vorstand wäre Indiz

Von dpa
19.05.2022Lesedauer: 1 Min.
Björn Höcke
Björn Höcke, Vorsitzender der AfD in Thüringen. (Quelle: Bodo Schackow/dpa/dpa-bilder)
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Ein Einzug des AfD-Rechtsauslegers Björn Höcke in den Bundesvorstand der Partei wäre aus Sicht des Verfassungsschutzes ein weiterer Hinweis auf eine Entwicklung in Richtung Rechtsextremismus. Verfassungsschutz-Präsident Thomas Haldenwang sagte am Donnerstag im ZDF-"Morgenmagazin", der parteiinterne Machtkampf zwischen Gemäßigten und Extremisten aus dem früheren "Flügel" sei noch nicht entschieden. "Sollte Höcke allerdings gewählt werden, wäre das ein klares Indiz dafür, dass sich die Partei weiter in Richtung Rechtsextremismus entwickelt."

Höcke, der dem Thüringer AfD-Landesverband vorsteht, schließt auf dem im Juni anstehenden Bundesparteitag eine Bewerbung für den Bundesvorstand nicht aus. Er könne sich dies "selbstverständlich" vorstellen, hatte er vor eineinhalb Wochen der Deutschen Presse-Agentur gesagt. Endgültig geklärt sei dies jedoch noch nicht. Auf einem Landesparteitag wurde Höcke damals als Delegierter für den Bundesparteitag in Riesa gewählt. Höckes Äußerung, in der nächsten Legislatur "vielleicht die Parteiführung auf Bundesebene auch mitzuprägen", hatte dort für Beifallsstürme gesorgt.

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