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Angriff auf trans Frau: Bremer FDP fordert Aufklärung – Innenbehörde soll Bericht vorlegen


Jugendgruppe schlug zu
FDP fordert Aufklärung nach transfeindlichem Angriff

Von t-online, stk

08.09.2022Lesedauer: 2 Min.
"Transfeindlichkeit bekämpfen, Hier & Überall" steht auf einem Plakat von Teilnehmer einer Mahnwache in Bremen. (Archivbild)Vergrößern des Bildes"Transfeindlichkeit bekämpfen, Hier & Überall" steht auf einem Plakat von Teilnehmer einer Mahnwache in Bremen. (Archivbild) (Quelle: dpa/Sina Schuldt)
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Die Empörung über den Angriff auf eine trans Frau in Bremen ist weiter groß. Die FDP fordert nun von der Innenbehörde Aufklärung.

Die Bremer FDP-Fraktion hat der Innenbehörde mehrere Fragenkataloge zum brutalen Angriff auf eine trans Frau geschickt. Wie die "Bild" berichtet, erhoffe man sich so Aufklärung zum Fall, der viele in der Hansestadt noch immer erschüttert.

In dem Bericht heißt es, nicht ein oder zwei, sondern gleich acht Anfragen habe man der Innenbehörde von Ulrich Mäurer (SPD) zukommen lassen. Diese sollen nun vom Innenressort beantwortet werden. Im Zentrum stünden der "Bild" zufolge Fragen zum Motiv der mutmaßlichen Täter, zur Zivilcourage von Zeugen und eine gesonderte Erfassung von quer-feindlichen Taten.

Birgit Bergmann, FDP-Sprecherin für Inneres, sagte der "Bild": "Diese rohe Gewalt mitten in unserer Stadt ist eine Sauerei, die Unsicherheit und Angst nach sich zieht. Es gibt viele Fragen." Für die Beantwortung der Anfragen hat die Innendeputation Zeit bis zur nächsten Sitzung am 29. September.

Polizei: "Wir werden hier zum jetzigen Zeitpunkt nicht spekulieren"

Fragen, die die Polizei Bremen bislang nicht beantworten möchte. Zu t-online sagte ein Sprecher, man ermittle weiter mit Hochdruck. Die Beamten hätten Videomaterial aus Überwachungskameras der Straßenbahn gesichert und werte diese nun aus. Weiter teilte der Sprecher mit, dass "mehrere Hinweise" aus der Bevölkerung eingegangen seien, diese würden "genau geprüft und abgearbeitet".

Zu genauen Täterbeschreibungen oder ersten Ergebnissen der Ermittlungen nannte der Sprecher keine Details. Einen Bericht der "Bild", in dem eine Kiosk-Mitarbeiterin aus der Neustadt eine Jugendgruppe als Täter benennt, wollte die Polizei ebenfalls nicht kommentieren. "Wir werden hier zum jetzigen Zeitpunkt nicht spekulieren", sagte ein Sprecher t-online.

Eine 57-jährige trans Frau war am vergangenen Samstagabend in einer Straßenbahn mutmaßlich von einer etwa 15-köpfigen Jugendgruppe angegriffen und schwer verletzt worden. Das Opfer erlitt dabei massive Gesichtsverletzungen. Einer aus der Gruppe soll der 57-Jährigen mehrfach ins Gesicht geschlagen haben, seine Begleiter feuerten ihn laut Zeugenaussagen dabei noch an.

Verwendete Quellen
  • Schriftliche Anfrage an die Polizei Bremen
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