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So will Bremen Omikron aufhalten

Von Eva Puschmann

Aktualisiert am 10.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Eine lange Warteschlange vor dem Impfzentrum am Brill (Archivbild): Trotz der hohen Impfquote nehmen die Corona-Infektionen in Bremen weiter zu.
Eine lange Warteschlange vor dem Impfzentrum am Brill (Archivbild): Trotz der hohen Impfquote nehmen die Corona-Infektionen in Bremen weiter zu. (Quelle: Stefan Schmidbauer/imago-images-bilder)
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Erst als Impf-Spitzenreiter gefeiert, macht Bremen nun die Omikron-Variante zu schaffen. Die Inzidenz liegt über der Marke von 1.000. Eine Impfpflicht gehört nicht zum Lösungsansatz der Stadt.

Alarmstufe Rot in Bremen: Bereits am Wochenende hat die Stadt die Inzidenz von 1.000 geknackt. Am Montag sind die Zahlen leicht zurĂĽckgegangen, dennoch liegt der Wert der Infektionen innerhalb von sieben Tagen bei 1.080,9.

"Das ist eine hohe Inzidenz, die macht uns auch Sorgen", sagte Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte nach den Bund-Länder-Gesprächen zur Corona-Pandemie. Vor allem die Omikron-Variante macht der Stadt in Norddeutschland zu schaffen. Während bei 48 Personen eine Infektion mit der Variante nachgewiesen wurde, besteht bei weiteren 1.039 der Verdacht, wie das RKI am Montagmorgen mitteilte.

Kleinstes Bundesland setzt auf Boostern

Als erste Reaktion auf die steigenden Zahlen wurde in Bremen die Corona-Warnstufe 4 beschlossen. Im Zuge dessen wurde eine 2Gplus-Ausweitung fĂĽr die Gastronomie und den Kulturbereich eingefĂĽhrt.

Als weitere Maßnahme setzt das Bundesland nun weiterhin auf die starke Impfkampagne. Wie ein Sprecher des Gesundheitsressorts am Montag sagte, gehe man davon aus, die Quote von Auffrischungsimpfungen rasch steigern zu können.

Es sei wichtig, "dass wir auf's Impfen und auf's Boostern setzen", hatte auch BĂĽrgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) dem Deutschlandfunk am Samstag gesagt. "Bremen wurde als erstes Bundesland von der Omikron-Welle in vollster Wucht getroffen."

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In Bremen haben bereits 46,5 Prozent der Bürgerinnen und Bürger eine Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus erhalten. 84,2 Prozent gelten mit zwei Dosen des Vakzins als vollständig geimpft. Die Quote der Erstimpfungen erzielt einen Wert von 100,4.

Kommt jetzt eine Impfpflicht fĂĽr Bremen?

"Zum einen wollen wir das nicht, zum anderen können wir das nicht", heißt die Antwort des Sprechers der Gesundheitsbehörde Bremen auf die Frage nach einer Impfpflicht im Gespräch mit t-online. In Bremen sei die Impfquote ohnehin hoch, eine Pflicht würde das nicht ändern. Außerdem sei ein solcher Beschluss auf Landesebene unmöglich zu fassen.

Weiter erklärt Fuhrmann: "Wie wir wissen, schützt eine Impfung nicht zu 100 Prozent gegen eine Infektion mit der Omikron-Variante. Eine Impfpflicht würde also im Hinblick auf die Infektionszahlen wenig bringen."

Viele symptomfreie Patienten in den Krankenhäusern

Neben den steigenden Infektionszahlen ist allerdings auch die Hospitalisierungsrate im kleinsten Bundesland Deutschlands sehr hoch. Am Sonntag lag sie nach Informationen der Stadt bei 15,18. Die Lage in den Krankenhäusern ist angespannt. "Tatsächlich verzeichnen wir einen Anstieg der Covid-Patienten – jedoch nicht auf den Intensivstationen", so Fuhrmann.

Etwa die Hälfte der Covid-Patienten in den Krankenhäusern werde dort zwar mit Covid behandelt, jedoch nicht wegen des Virus: Viele kämen beispielsweise mit einem Knochenbruch, eine Infektion wird dann nur zufällig entdeckt.

Ursache der hohen Infektionszahlen in Bremen weiterhin unklar

Das Gesundheitsressort wolle nicht spekulieren, warum Omikron Bremen als Erstes treffe, sagte Fuhrmann. Es gebe keine belegten Reisezusammenhänge mit den Niederlanden.

Eine Experten-These war bisher, dass die Nähe zu höher belasteten Nachbarländern wie Dänemark oder den Niederlanden bei der Ausbreitung von Omikron eine Rolle spielen könnte. Dafür könnte sprechen, dass die Zahlen auch in Schleswig-Holstein und Hamburg steigen.

Fuhrmann wollte auch nicht spekulieren, ob Großveranstaltungen wie der Bremer Freimarkt im Herbst oder der Weihnachtsmarkt zum Anstieg der Infektionen beigetragen haben. Bremen habe auch im November 2020 zu Beginn der zweiten Corona-Welle für einige Tage die höchste Infektionsrate gehabt, sagte er.

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