Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomeRegionalDresden

"Vegane Fleischerei" in Dresden: Zehn Produkte bei Lebensmittelkontrolle bemängelt


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextLeiche von 22-Jährigem in Park gefundenSymbolbild für einen TextTotschlag: 16-Jähriger stellte sichSymbolbild für einen TextGericht glaubt Juwelen-Räuber nicht mehrSymbolbild für einen TextGrünes Gewölbe: Beute fehlt weiterSymbolbild für einen Text"Das Modell Nationalpark ist gescheitert"Symbolbild für einen TextBetrügern 16.000 an Haustür übergebenSymbolbild für einen TextFrau totgefahren – Unfallfahrer flüchtetSymbolbild für einen TextTotholz-Gutachten zurückgehalten?Symbolbild für einen TextClan soll 89 Millionen Euro zahlen müssenSymbolbild für einen TextBlaues Wunder bekommt eine Radspur

Dresden: "Vegane Fleischerei" muss über zehn Produkte umbenennen

Von t-online, mgr

Aktualisiert am 25.01.2023Lesedauer: 2 Min.
urn:newsml:dpa.com:20090101:230107-921-005897
Die Auslage der "veganen Fleischerei" muss sich nach der Lebensmittelkontrolle zwar nicht verändern – allerdings der Name von mehr als zehn Produkten. Der Feinkostladen ist dabei kreativ geworden. (Quelle: Sebastian Kahnert)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Nach einer Kontrolle der Lebensmittelüberwachung ist Schluss mit veganer Salami, Schinken und Thunfischsalat. Welche Produkte nun stattdessen in der Auslage liegen.

Nach der Eröffnung der "Veganen Fleischerei" in der Dresdner Neustadt war die Empörung im Netz groß: Viele Sachsen können sich nicht vorstellen, dass sich ein Geschäft ohne tierische Produkte Fleischerei nennen darf. Jetzt hat sich die Lebensmittelüberwachung den Laden genauer angeschaut. Und tatsächlich dürfen zwischen zehn und 15 Produkte in ihrer bisherigen Form nicht mehr verkauft werden. Einige Produktnamen hätten gegen EU- bzw. deutsche Kennzeichnungsrichtlinien verstoßen, so Mitgründer Nils Steiger zu t-online – der Ladename darf bleiben.

urn:newsml:dpa.com:20090101:230107-921-005901
Vegane Schnitzelbrötchen in der Auslage der veganen Fleischerei, die weiterhin so heißen dürfen. (Quelle: Sebastian Kahnert)

Kurz nach der Eröffnung erklärte Steiger, am Namen festhalten zu wollen; solange rechtlich nichts dagegen spricht. Und auch nach dem Hinweis der Lebensmittelüberwachung würden Salami, Thunfischsalat, Maroilles-Käse und Sülze weiterhin verkauft: "Wir haben Wortneufindungen gefunden, die neu sind, aber gleich klingen", so Steiger. Die heißen jetzt "nach Art Salami", "Unvisch-Salat", "Mario"-Käse oder "Gesülze". "Es bringt gar nichts, sich dagegen aufzulehnen. Gesetz ist Gesetz. Wir haben nicht vor, in den Kreuzzug gegen die Beschriftung zu gehen." Das Schnitzelbrötchen etwa darf seinen Namen behalten, da es von den Kennzeichnungsrichtlinien nicht betroffen ist.

Irreführende Verordnung

"Wenn ein Kunde etwas kaufen möchte, das so schmeckt wie eine Salami, eine Textur hat wie eine Salami und so aussieht wie eine Salami, dann liegt für mich auf der Hand, das Produkt "vegane Salami" zu nennen", erklärt Steiger. Wenn man das Produkt "Gemüsestick" nennen würde, könne sich der Verbraucher seiner Meinung nach darunter nicht wirklich viel vorstellen.

Durch die Kontrolle hätten die vier Dresdner Gründer nun aber Gewissheit, dass es an den anderen Produkten nichts zu bemängeln gibt: Nach eigenen Angaben produziert die "Vegane Fleischerei" 70 Prozent der verkauften Produkte selbst. Die restlichen 30 Prozent – darunter auch veganer Käse – werden extern eingekauft, so Steiger. Angeboten werden unter anderem Sauerbraten, Aufschnitte, Rouladen, Gulasch, Soljanka sowie diverse Käsesorten – auf rein pflanzlicher Basis.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Telefonat mit Nils Steiger
  • Mit Material der dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
"Das Modell Nationalpark ist gescheitert"
Von Beate Erler
Dresden

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfe & ServiceFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website