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Havarie in Sachsen: Abwasserleitung geplatzt, Fäkalien überschwemmen Straße


Straße gesperrt
Havarie: Abwasser von Dippoldiswalde läuft aus

Von t-online, anra

Aktualisiert am 05.02.2023Lesedauer: 2 Min.
Straße am Stausee bei Dippoldiswalde: Das THW versucht mit orangenen Sperren das auslaufende Abwasser zu stauen, um es später abzupumpen.Vergrößern des BildesStraße am Stausee bei Dippoldiswalde: Das THW versucht mit orangenen Sperren das auslaufende Abwasser zu stauen, um es später abzupumpen. (Quelle: Roland Halkasch)
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Seit Samstagabend läuft im sächsischen Dippoldiswalde Abwasser in großen Mengen aus einer havarierten Kläranlage. Einsatzkräfte versuchen, den Güllestrom zu stoppen.

In Paulsdorf, einem Stadtteil von Dippoldiswalde bei Dresden, sind am Samstagabend offenbar mehrere Abwasserleitungen geplatzt. Seitdem ergießt sich Abwasser aus der Stadt Dippoldiswalde (14.000 Einwohner) über die "Straße am Stausee". Alles, was Menschen in der Region die Toilette hinunterspülen, kommt dort also wieder ans Tageslicht.

Aus Zuläufen zur Kläranlage Seifersdorf trete Abwasser aus, schrieb die Stadtverwaltung Dippoldiswalde am Sonntag in einer Pressemitteilung. Es komme zu Geruchsbelästigungen. Direkt neben der nun überfluteten Straße "Am Stausee" befindet sich die Talsperre Malter.

Dippoldiswalde: Mit Sperren soll ein Abwassersee aufgestaut werden

"Ich stehe hier mit Gummistiefeln direkt in der Schei...", berichtete ein Fotoreporter vor Ort t-online am Telefon. Auf der Straße am Stausee würde es stark nach Fäkalien riechen, Toilettenpapier, undefinierbare Substanzen und sogar ein Kondom würden dort in einer stinkenden Gülle schwimmen.

Am Sonntagnachmittag sei das Leck oder die Lecks, auch das ist noch unklar, noch nicht gefunden und darum auch noch nicht abgedichtet. Das Technische Hilfswerk sei gemeinsam mit der Feuerwehr im Einsatz. Zum Einsatz komme auch eine Drohne, mit deren Hilfe die undichte Stelle gefunden werden soll. Da das Abwasser immer noch laufe, versuche man nun, es mithilfe von rohrartigen Sperren auf der Kreisstraße zu stauen.

So solle ein "Abwassersee" entstehen, der dann später abgepumpt werden kann. Spezialisten einer Kanalfirma seien gemeinsam mit den Einsatzkräften auf der Suche nach dem Leck, das offenbar unter der Erde, vermutlich an einem Hang, liegt.

Am frühen Abend will die Stadt Dippoldiswalde in einer Pressekonferenz über die Lage vor Ort informieren.

Verwendete Quellen
  • Reporter vor Ort
  • Telefonat mit der Feuerwehr Dippoldiswalde
  • Mitteilung der Stadt Dippoldiswalde per Mail
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