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Sachsens Weiße Flotte trotzt extremem Niedrigwasser der Elbe – noch


Wie lange kann die Weiße Flotte dem Niedrigwasser noch trotzen?

Von t-online, mgr

17.07.2023Lesedauer: 2 Min.
Ein historischer Dampfer der Sächsischen Dampfschifffahrt fährt vor der Elbbrücke Blaues Wunder auf der Elbe. Das Niedrigwasser der Elbe zwingt die Weiße Flotte Sachsen zum Verzicht auf weitere Linien.Vergrößern des BildesEin historischer Dampfer der Sächsischen Dampfschifffahrt fährt vor der Elbbrücke Blaues Wunder auf der Elbe. Das Niedrigwasser der Elbe zwingt die Weiße Flotte Sachsen zum Verzicht auf weitere Linien. (Quelle: Sebastian Kahnert/dpa)
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Mitten in der Tourismushochsaison "schleicht" Sachsens Weiße Flotte durch die Elbe. Wird ab Mittwoch zumindest die Sächsische Schweiz wieder in den Fahrplan aufgenommen?

Trotz der extremen Niedrigwasserstände in der Elbe fährt die Weiße Flotte in Sachsen weiterhin auf der Elbe. "Der kritische Pegelwert von 50 Zentimetern wurde heute Morgen unterschritten", berichtete der nautische Leiter der Weiße Flotte Sachsen GmbH, Jochen Haubold der dpa. Normal wäre eine Pegelstand von zwei Metern.

Dank knapp ein Meter tiefer Fahrrinne im Stadtgebiet verkehrten zwei der historischen Raddampfer weiter stündlich zwischen Terrassenufer und der berühmten Elbbrücke Blaues Wunder. Haubold sprach von "Schleichfahrt", mit nur halber Kapazität – in der Hochzeit der Touristensaison.

Schon am Dienstag sind fünf Zentimeter mehr vorhergesagt, die Kollegen in Tschechien "lassen mehr laufen", wie Haubold berichtete. Regen sei nicht in Sicht, es werde von Tag zu Tag über den Fahrplan entschieden. Nur die Stadtfahrten könne das Unternehmen garantieren. Haubold hofft aber, dass ab Mittwoch zumindest die Tour in die Sächsische Schweiz ab Pirna wieder aufgenommen werden kann.

Weiße Flotte Sachsen seit zwei Wochen eingeschränkt unterwegs

Die Weiße Flotte Sachsen GmbH ist seit gut zwei Wochen wegen der Trockenheit nur eingeschränkt unterwegs, die Verbindung vom Dresdner Terrassenufer in den Stadtteil Blasewitz sind gestrichen.

Obwohl am Montagmittag wieder ein Pegelstand von 51 Zentimetern gemeldet wurde, haben die historischen Schaufelraddampfer derzeit in der Fahrrinne nur noch zehn bis 20 Zentimeter unter dem Kiel, die beiden modernen Salonschiffe pausieren. Für die Situation im Fluss ist das Wetter an dessen Oberlauf entscheidend. Die Elbe wird zu 95 Prozent aus dem großen tschechischen Einzugsgebiet gespeist, das Wasser kommt mehrere Stunden zeitverzögert in Deutschland an.

Die Übersicht des Landeshochwasserzentrums wies am Morgen 50 Zentimeter am Pegel Dresden aus. Für die Weiße Flotte Sachsen bedeutet die seit Wochen eingeschränkte Aktivität Einbußen bei der Auslastung. "Wir fahren nur mit einem Viertel unserer Kapazitäten", sagte Haubold. Der Umsatzverlust könne noch nicht beziffert werden. Der gewerbliche Schiffsverkehr ist schon seit Ende Mai eingestellt.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • saechsische-dampfschifffahrt.de: Aktuelle Meldungen
  • umwelt.sachsen.de: Wasserstand und Durchfluss Dresden
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