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Ramelow: Novavax-Impfstoff für Pflegekräfte reservieren

Von dpa
10.02.2022Lesedauer: 2 Min.
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke)
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) spricht zu Journalisten. (Quelle: Daniel Vogl/dpa/Archivbild/dpa-bilder)
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Der Novavax-Impfstoff gegen Covid-19 soll nach Angaben von Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) in Thüringen zunächst vor allem Pflegekräften vorbehalten sein. Er sollte für die Menschen reserviert werden, "die unter die einrichtungsbezogene Impfpflicht fallen", sagte Ramelow am Donnerstag in Erfurt. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wird der Impfstoff in der letzten Februar-Woche in Thüringen erwartet. Im ersten Schritt gehe es um 36.000 Dosen. Es sei gut, wenn zwischen verschiedenen Impfstoffen gewählt werden könne.

Ramelow bekräftigte seine Kritik an Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), der im Alleingang den Vollzug der ab Mitte März greifenden Impfpflicht für Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und Arztpraxen aussetzen will. "Das ist wenig hilfreich", sagte Ramelow und verwies auf Mehrheitsbeschlüsse von Bundestag und Bundesrat. Die SPD-Landtagsabgeordnete Cornelia Klisch bezeichnete Söders Agieren am Donnerstag als "verantwortungslos und beliebig". Zugleich stellte die Gesundheitspolitikerin in einer Mitteilung klar, dass die SPD weiterhin hinter der ab Mitte März geltenden Teilimpfpflicht stehe.

Das Gesundheitsministerium hatte bereits Ende Januar angekündigt, dass bislang nicht gegen Covid-19 geimpftes Gesundheitspersonal eine Übergangsfrist erhält, um die Impfung nachzuholen. Mit der ersten Novavax-Charge könnten zunächst 18.000 Menschen geimpft werden, sagte eine Ministeriumssprecherin. Das liege daran, dass die benötigten Dosen für die Zweitimpfung nach etwa drei Wochen zunächst zurückgelegt würden. Derzeit läuft eine Bedarfsabfrage zu den benötigten Novavax-Vorräten in den Pflegeheimen und Kliniken im Land.

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In Thüringer Krankenhäusern arbeiten rund 12.000 Pflegekräfte, in der Altenpflege rund 34.000. Die meisten von ihnen sind bereits geimpft. Ende Januar hatte das Ministerium den Anteil der ungeimpften Beschäftigten im Gesundheitswesen auf zwischen 10 und 25 Prozent geschätzt - das sind weniger als in der Gesamtbevölkerung mit einem Anteil von 30 Prozent Ungeimpften. Die Pflegekräfte in Altenheimen sollen von den mobilen Impfteams gespritzt werden. Den Kliniken wird Novavax nach Ministeriumsangaben direkt zur Verfügung gestellt und sie können ihr Personal selbst impfen.

Sobald klar ist, wie viel Impfstoff in diesen Bereichen benötigt wird, können laut Ministerium gegebenenfalls auch Termine für die restliche Bevölkerung im Impfportal freigeschaltet werden. Das sei bereits vorbereitet. Der Impfstoff soll voraussichtlich in der Woche ab dem 21. Februar nach Deutschland geliefert werden. Thüringen könne dann zeitnah eine Abholung im Zentrallager organisieren.

Bis Ende März sollen dann nach ersten Informationen knapp über 100.000 Impfstoffdosen von Novavax nach Thüringen kommen, wie die Sprecherin weiter sagte. Noch sei aber nicht geklärt, nach welchem Schlüssel die insgesamt vier Millionen Dosen, die Deutschland im ersten Quartal erwartet, aufgeteilt werden.

Unter anderem die privaten Pflegeanbieter in Thüringen versprechen sich vom Einsatz des Novavax-Vakzins eine höhere Impfbereitschaft bei ihren Beschäftigten. Novavax wirkt nach einem anderen Prinzip als die mrNA-Impfstoffe. Es enthält winzige Partikel von im Labor erzeugten sogenannten Spike-Proteinen, auf die der Organismus nach der Injektion mit der Bildung von Antikörpern gegen das Corona-Virus reagiert. Bei den mRNA-Impfstoffen wird hingegen ein genetischer Bauplan für das Spike-Protein gespritzt, das Immunsystem kann so einen Schutz gegen das Virus aufbauen.

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