Sie sind hier: Home > Regional > Essen >

Essen: Feuerwehr verzeichnet mehr Übergriffe auf Einsatzkräfte

Bilanz zum Jahreswechsel  

Feuerwehr verzeichnet mehr Übergriffe auf Einsatzkräfte

02.01.2020, 11:38 Uhr | t-online.de

Essen: Feuerwehr verzeichnet mehr Übergriffe auf Einsatzkräfte. Böller auf einer Straße mit einem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr (Symbolbild): In Essen wurden Rettungskräfte und Fahrzeuge immer wieder angegriffen.  (Quelle: imago images/Marius Schwarz)

Böller auf einer Straße mit einem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr (Symbolbild): In Essen wurden Rettungskräfte und Fahrzeuge immer wieder angegriffen. (Quelle: Marius Schwarz/imago images)

Einsatzkräfte sind zum Jahreswechsel in Essen immer wieder an ihrer Arbeit gehindert worden. Sie wurden bepöbelt, die Fahrzeuge mit Böllern und Raketen beschossen. Ein Streifenwagen der Polizei brannte. 

Die Zahl der Übergriffe auf Einsatzkräfte in Essen zum Jahreswechsel ist gestiegen. Das teilte die Feuerwehr mit. Im Stadtgebiet gab es vom 31. Dezember, 18 Uhr bis zum 1. Januar am Morgen 293 Einsätze der Feuerwehr, knapp 20 weniger als im Vorjahr. Immer wieder brannten Unrat, Mülleimer und Container. Besonders oft mussten die Einsatzkräfte in Essen-Freisenbruch und Essen-Horst ausrücken. Die Feuerwehr berichtete außerdem von zehn Wohnungsbränden und drei brennenden Autos. 

Doch die Einsatzkräfte wurden laut Mitteilung teilweise massiv bei den Löschmaßnahmen behindert, "indem man ihnen keinen Platz machte und im Weg stehen blieb". Außerdem hätten "alkoholisierte Mitbürger" die Helfer immer wieder angepöbelt und somit die Einsatzmaßnahmen behindert. Darüber hinaus wurden Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr mehrfach mit Böllern und Raketen beschossen. Größere Schäden blieben allerdings aus. 

Bei einem Einsatz der Polizei am Erlenkampsweg sah ein Anwohner, dass es unterhalb eines Streifenwagens qualmte. Er löschte den Brand mit einem Feuerlöscher. Das Auto wurde durch die Flammen beschädigt, es war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.  

Der Rettungsdienst wurde insgesamt mehr als 190 Mal gerufen, in knapp 40 Fällen musste ein Notarzt mitkommen. Die häufigsten Erkrankungen und Verletzungen traten in Zusammenhang mit massiven Alkoholkonsum, Stürzen, Schlägereien oder im falschen Umgang mit Feuerwerkskörpern auf, hieß es weiter.

Verwendete Quellen:

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal