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Frankfurt: Hessen plant regulären Betrieb an Schulen und Kitas

Nach langem Ausnahmezustand  

Land Hessen plant regulären Betrieb an Schulen und Kitas

10.06.2020, 11:05 Uhr | cf, t-online

Frankfurt: Hessen plant regulären Betrieb an Schulen und Kitas . Eine Frau mit zwei Mädchen beim Homeschooling (Symbolbild): Nach monatelangem Ausnahmezustand soll der Regelbetrieb an Schulen und Kitas in Hessen wieder beginnen. (Quelle: imago images/photothek)

Eine Frau mit zwei Mädchen beim Homeschooling (Symbolbild): Nach monatelangem Ausnahmezustand soll der Regelbetrieb an Schulen und Kitas in Hessen wieder beginnen. (Quelle: photothek/imago images)

Die Schulen und Kitas in Hessen sollen nun vor den Sommerferien komplett öffnen. Zuletzt hat auch die Stadt Frankfurt den Druck auf die Landesregierung erhöht.

Noch vor den Sommerferien sollen alle Schüler in Hessen wieder täglich am Unterricht teilnehmen. Und auch in den Kindertagesstätten soll bald wieder der reguläre Betrieb möglich sein. Das berichtet die Hessenschau unter Berufung auf Kultusminister Alexander Lorz und Sozialminister Kai Klose.

So sollen die Schulen ab dem 22. Juni von 8 bis 13 Uhr einen täglichen Regelbetrieb gewährleisten und, nach Möglichkeit, eine Mittagsbetreuung bis 14.30 Uhr anbieten, teilte demnach Lorz am Mittwochmorgen mit. Dabei müssten laut Bericht Schüler und Lehrer strikt auf Hygiene achten und in festen Lerngruppen und Räumen bleiben. Am 6. Juli beginnen dann die Sommerferien in Hessen.

Ab dem 6. Juli sollen alle Kindertagesstätten wieder regulär und komplett öffnen, berichtet die Hessenschau weiter. Dann soll ein Regelbetrieb "unter Pandemiebedingungen" stattfinden, Details sind aber noch nicht bekannt. Seit dem 2. Juni galt bereits ein eingeschränkter Regelbetrieb in Hessen, doch nicht alle Kinder durften ihre Kita wieder besuchen. 

Am Dienstag noch forderte Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann eine rasche und komplette Öffnung von Schulen und Kitas im Land. Mit Blick auf die gegenwärtige Situation wäre ein weiteres Abwarten gegenüber den Familien verantwortungslos, so Feldmann. "Darum gilt es nun mit Hochdruck daran zu arbeiten, Eltern, die seit Wochen Kinderbetreuung, Homeschooling und Beruf unter einen Hut bringen müssen, zu entlasten und für ihre Kinder endlich wieder die notwendigen sozialen Kontakte zu ermöglichen." Allerdings stünde der Gesundheitsschutz weiterhin an erster Stelle.

"Nach allem, was wir bisher wissen, hat sich das Infektionsgeschehen beruhigt, sodass wir – wenn es so bleibt – baldmöglichst den Regelbetrieb wieder aufnehmen sollten", ergänzte Frankfurts Bildungsdezernentin Sylvia Weber. In Frankfurt seien bereits Richtlinien erarbeitet worden, wie das aussehen kann. "Wir werden die gewonnenen Erkenntnisse in die Diskussion mit den Verantwortlichen auf Landesebene einbringen", so Weber. Die Schulen und Kitas im Land wurden Mitte März geschlossen, um die Zahl der Coronavirus-Infektionen einzudämmen. 

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