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Pandemie traf Freiberufler aus Kreativwirtschaft

Frankfurt am Main  

Pandemie traf Freiberufler aus Kreativwirtschaft

19.09.2021, 08:47 Uhr | dpa

Fotografen, Tontechniker, Bildregisseure: Corona-Pandemie hieß für viele Freiberufler aus der Kultur- und Kreativwirtschaft zunächst Verdienstausfall. Die staatlichen Hilfsprogramme gingen in vielen Fällen an ihnen vorbei. Inzwischen gibt es wieder Aufträge, wie etwa die Frankfurter Fotografin Alexandra Lechner berichtet. "Doch es ist lang nicht auf dem Niveau von 2019." Die Coronakrise habe gezeigt, wie wichtig Austausch und Solidarität in ihrem Beruf seien, der von Selbstständigkeit geprägt ist.

So entstand in der Pandemie der Female Photoclub, dessen Frankfurter Gruppe aktuell eine Ausstellung zeigt, die sich mit Identität und Rollenfindung auseinandersetzt. "Wir wollen uns wieder zeigen, um wahrgenommen zu werden. Ich glaube, dass es wichtig ist, dass man sich jetzt nicht versteckt", sagt die 50-Jährige. Sie hat eine Serie mit Mädchen beigetragen, die an der Schwelle zum Frausein stehen.

Mangelnde staatliche Hilfen habe viele in der Branche dazu gebracht, sich umzuorientieren, wie Veranstaltungstechniker Florian Gretzler sagt. Das werde sich in der Zukunft als größeres Problem erweisen. Wenn derzeit Konzerte stattfänden, fehlten dort bereits Fachleute etwa für das Licht.

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