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Anklage wegen lebensgefährlicher Messerangriffe erhoben

Frankfurt am Main  

Anklage wegen lebensgefährlicher Messerangriffe erhoben

26.11.2021, 14:05 Uhr | dpa

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat einen 34 Jahre alten Mann wegen zweier lebensgefährlicher Messerangriffe angeklagt. Neben zweifachen versuchten Totschlags werde ihm außerdem schwerer Diebstahl vorgeworfen, sagte Oberstaatsanwältin Nadja Niesen am Freitag. Prozesstermine vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts stünden noch nicht fest.

Nur vier Monate nach seiner letzten Haftentlassung wurde die 88 Jahre alte Wohnungsnachbarin des Mannes laut Anklage im April sein erstes Opfer. Der mutmaßliche Täter lockte die Frau unter einem Vorwand aus ihrer Wohnung und ging selbst hinein. Am Ende fehlten Bargeld und Goldschmuck. Eine Woche später drang der Mann mit einem Komplizen in ein Firmengebäude in Bad Vilbel (Wetteraukreis) ein und entwendete Computerteile und Telefone.

Die beiden schwerwiegendsten Vorfälle ereigneten sich am 21. April innerhalb weniger Stunden im Frankfurter Bahnhofsviertel. Weil ihn seine Geschäftspartner beim Drogenhandel der Anklage zufolge nicht freundlich genug behandelt hatten beziehungsweise die Qualität des Rauschgifts nicht seinen Vorstellungen entsprach, soll er auf die 42 und 43 Jahre alten Männer eingestochen und sie lebensgefährlich am Oberbauch verletzt haben.

Laut Anklage ist der Angeschuldigte seit seinem 13. Lebensjahr drogenabhängig. Zu den angeklagten Tötungsdelikten äußerte er sich laut Niesen noch nicht - den Einbruchsdiebstahl bei seiner Nachbarin habe er bestritten.

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