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Hamburg: Claudia Obert spendet für Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien


"Nix fürn Clubbesuch"
Claudia Obert spendet Kaschmirjacken für Erdbebenopfer

Von t-online, aby

09.02.2023Lesedauer: 2 Min.
Claudia Obert mit Maxim Loboda und Julian Herrmann von der Jungen Union.Vergrößern des BildesClaudia Obert mit Maxim Loboda und Julian Herrmann von der Jungen Union. (Quelle: Hamburg Prominent)
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Zehntausende Menschen sind von den Folgen der schweren Erdbeben in der Türkei und in Syrien betroffen. Die Hamburger Millionärin Claudia Obert will helfen.

Reality-TV-Star Claudia Obert hat Kleidung aus ihrem Shop in Hamburg für die Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien gespendet. In einer gemeinsamen Aktion mit der Jungen Union in Hamburg brachte sie mehrere Kartons mit ihren Spenden zum Verein Hanseatic Help in der Großen Elbstraße.

Zu der gespendeten Kleidung gehören unter anderem Schuhe sowie warme Daunenjacken und dicke Kaschmirjacken. "Nix fürn Clubbesuch", sagte Obert über ihre Spende. Sie hoffe, dass die Kleidung nicht nur warm halte, sondern den Menschen, die sie erhielten, auch eine kleine Freude bereiten könne. Insgesamt hätten die gespendeten Kleidungsstücke einen Einkaufswert von rund 6.000 Euro.

"Wir freuen uns echt, dass wir helfen können. Das ist ein gutes Gefühl", sagte die Hamburger Millionärin. Für sie sei es selbstverständlich, zu spenden: "Jeder, der irgendwie kann, hilft." Selbst ins Krisengebiet reisen will Claudia Obert aber nicht. "Ich glaube nicht, dass ich da eine große Hilfe bin", sagte sie. "Und wenn die Leute leiden, leide ich so mit, dass mir wieder geholfen werden muss."

Kleidung kann nicht ins Erbebengebiet gebracht werden

Hanseatic Help steht derzeit nach eigenen Angaben in intensivem Austausch mit anderen Organisationen, um möglichst schnell und zielgerichtet im Erdbebengebiet helfen zu können. Der Verein bittet derzeit vor allem um Geldspenden sowie Schlafsäcke und warme Decken. "Aufgrund von Zollbestimmungen ist es nicht möglich, gebrauchte Kleidung in die betroffenen Regionen zu bringen", heißt es auf der Website der Organisation.

Sollte eine Lieferung von Sachspenden in die Erdbebenregion nicht möglich sein, sollen die Sachspenden in die Ukraine oder innerhalb Hamburgs verteilt werden. Nach den schweren Erdbeben in der türkisch-syrischen Grenzregion wurden bis Donnerstagabend schon fast 20.000 Tote gemeldet. Hinzu kommen um die 70.000 Verletzte.

Nach Einschätzung von Fachleuten könnte die Zahl der Toten nach der Erdbebenkatastrophe erheblich steigen. Schnelle Hochrechnungen auf Basis empirischer Schadensmodelle ließen bis rund 67.000 Todesopfer erwarten, teilte am Donnerstag Andreas Schäfer vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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