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Hamburg: HSV verliert Donezk – keine Champions League mehr im Volkspark


Donetsk zieht um
HSV verliert Champions-League-Millionen

Von t-online, fbo

Aktualisiert am 07.06.2024Lesedauer: 2 Min.
Oleksandr Zubkov setzt zu einer Flanke an: Vier Spiele hat Shakhtar Donetsk in Hamburg ausgetragen.Vergrößern des BildesOleksandr Zubkov setzt zu einer Flanke an: Vier Spiele hat Shakhtar Donetsk in Hamburg ausgetragen. (Quelle: IMAGO/Henning Rohlfs)
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Shakhtar Donetsk brachte in der vergangenen Saison die Champions League zurück nach Hamburg – und spülte viel Geld in die HSV-Kasse. Damit ist nun Schluss.

Mehr als 13 Jahre lang hatten die Hamburger Fußballfans auf Europapokalspiele in ihrer Stadt warten müssen. Im vergangenen Sommer brachte Shakthar Donetsk das Volksparkstadion dann zurück auf die große Bühne: Wegen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine kann der Verein seit 2022 seine Heimspiele nicht im eigenen Land austragen. Stattdessen fiel die Wahl auf Hamburg.

Donetsk erreichte in der Champions-League-Gruppenphase Platz drei, qualifizierte sich damit für die Europa League. Die Spiele gegen den FC Porto, den FC Barcelona, Royal Antwerpen und Olympique Marseille lockten insgesamt mehr als 170.000 Fans ins Volksparkstadion. Insgesamt kamen pro Spiel im Schnitt 42.968 Zuschauerinnen und Zuschauer. Volles Haus, volle Kasse – auch für den HSV. Der soll zwischen drei und vier Millionen Euro dafür bekommen haben, dass er sein Stadion vermietet hat.

Schalke 04 könnte HSV als Donetsk-Gastgeber ersetzen

Doch nach nur einer Saison muss der Zweitligist auf den warmen Europa-Geldregen verzichten, berichtet die "Bild": Shakhtar Donetsk soll den Hamburgern für die kommende Spielzeit abgesagt haben. Der HSV hätte die Zusammenarbeit gerne verlängert, denn die Ukrainer haben sich erneut für die Champions League qualifiziert – doch ein anderer Verein soll das Rennen gemacht haben.

Schon Ende März hatte HSV-Konkurrent Schalke 04 öffentlich Interesse an den Donetsk-Spielen angemeldet. "Der FC Schalke 04 bietet Schachtar Donezk aktuell die Möglichkeit an, ihre Europa- oder Champions-League-Spiele in der VELTINS-Arena auszutragen. Diese Zusammenarbeit birgt natürlich auch ein wirtschaftliches Potenzial für den Verein", hieß es in einer Mitteilung der "Königsblauen". Auch Borussia Mönchengladbach soll im Rennen sein, berichtet "Bild".

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur SID
  • Eigene t-online-Texte
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