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KRH-Umbau: Diese Standorte des Klinikum Region Hannover schließen


Aus für Krankenhaus in Lehrte?
Klinikum Region Hannover plant radikale Umstrukturierung

Von t-online, pas

24.03.2023Lesedauer: 2 Min.
Mitarbeiter des KRH Klinikums Lehrte bei einer Kundgebung auf dem Trammplatz (Archivbild): Die Zukunft des Klinikums in der Region Hannover ist noch unklar.Vergrößern des BildesMitarbeiter des KRH Klinikums Lehrte bei einer Kundgebung auf dem Trammplatz (Archivbild): Die Zukunft des Klinikums in der Region Hannover ist noch unklar. (Quelle: Rainer Droese/imago-images-bilder)
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Das finanziell angeschlagene Klinikum Region Hannover plant das Krankenhaus in Lehrte zu schließen. In der Regionsversammlung regt sich Widerstand.

Das Klinikum der Region Hannover hat einen Schritt zur Umstrukturierung gemacht und auf seine enormen wirtschaftlichen Verluste reagiert. Der Aufsichtsrat hat am Donnerstag die "Medizinstrategie 2030" beschlossen, die eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung zum Ziel hat. Noch steht jedoch ein finaler Beschluss der Regionsversammlung Ende Mai aus, bei dem allerdings noch keine Mehrheit für die Pläne sicher ist.

Neben der Schließung des Krankenhauses in Lehrte und seiner Umwandlung in ein Medizinisches Versorgungszentrum mit verbesserter Notfallversorgung, soll die Verkleinerung des Agnes-Karll-Klinikums in Laatzen und die weitgehende Aufgabe des hannoverschen Nordstadt-Krankenhauses im Kern der Umstrukturierung stehen. Ausgebaut oder mindestens gestärkt sollen dagegen die Standorte Siloah, Gehrden und Burgwedel werden, heißt es in dem Papier, wie die "Hannoversche Allgemeine" berichtet.

750 Millionen Euro Investitionen für langfristige Sparmaßnahmen

Das Klinikum schreibt seit Jahren tiefrote Zahlen und benötigt jährlich bis zu 30 Millionen Euro an öffentlichen Mitteln zur Schuldenbegleichung. Die Umstrukturierung soll das Defizit halbieren und zu einer jährlichen Ergebnisverbesserung von 17 bis 21 Millionen Euro führen. Der Investitionsbedarf für die Pläne liegt bei rund 750 Millionen Euro, aber durch die Aufgabe von Gebäuden könnten in 20 Jahren rund 660 Millionen Euro für Sanierungen eingespart werden.

Kritik an den Plänen kam von der CDU, FDP und Linken, während der Regionspräsident und Aufsichtsratschef Steffen Krach (SPD) die Medizinstrategie als "Qualitätsoffensive" bezeichnete. Es wird erwartet, dass einige Standorte schrumpfen oder als eigenständige Krankenhäuser aufgegeben werden müssen, um das Klinikum finanziell zu sanieren.

Die Umsetzung der Pläne hängt jedoch noch von der Zustimmung der Regionsversammlung ab.

Verwendete Quellen
  • krh.de: "Medizinstrategie 2030 des Klinikums Region Hannover"
  • haz.de: "Aus für Lehrte und Nordstadt? KRH-Aufsichtsrat beschließt neue Strategie"
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