• Home
  • Regional
  • Kiel
  • Lettland und Schleswig-Holstein: Zusammenarbeit ausbauen


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextLufthansa bringt Mega-Jumbo A380 zurĂŒckSymbolbild fĂŒr einen TextWaldbrand in Brandenburg außer KontrolleSymbolbild fĂŒr einen TextGelbe Giftwolke tötet zehn MenschenSymbolbild fĂŒr einen TextOligarchen-Jacht soll versteigert werdenSymbolbild fĂŒr einen TextHut-Panne bei Königin MĂĄximaSymbolbild fĂŒr einen TextUnterlegener Hertha-Kandidat sticheltSymbolbild fĂŒr einen TextARD-Serienstar wird ersetztSymbolbild fĂŒr ein VideoWimbledon: Deutscher verpasst SensationSymbolbild fĂŒr einen TextBushido-Familie leidet unter PolizeischutzSymbolbild fĂŒr ein VideoDorfbewohner stoppen RiesenkrokodilSymbolbild fĂŒr einen TextErster Wolf in Baden-WĂŒrttemberg entdecktSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserRoyal-Expertin sorgt sich um KateSymbolbild fĂŒr einen TextJetzt testen: Was fĂŒr ein Herrscher sind Sie?

Lettland und Schleswig-Holstein: Zusammenarbeit ausbauen

Von dpa
12.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Besuch lettischer PrÀsident Egils Levits in Kiel
Der lettische PrĂ€sident Egils Levits trĂ€gt sich neben MinisterprĂ€sident Daniel GĂŒnther in das Goldene Buch der Stadt Kiel ein. (Quelle: Markus Scholz/dpa/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Schleswig-Holstein und Lettland wollen enger zusammenarbeiten. Dies kĂŒndigten MinisterprĂ€sident Daniel GĂŒnther (CDU) und StaatsprĂ€sident Egils Levits am Donnerstag nach einem GesprĂ€ch in Kiel an. Als mögliche AnknĂŒpfungspunkte nannte GĂŒnther erneuerbare Energien, Medizintechnik, Ausbildung und Wissenschaft.

Nordeuropa sei eine ganz besondere Region, geprĂ€gt durch kulturelle Gemeinsamkeiten und eine gemeinsame Geschichte, sagte Levits. Er bot in einem speziellen Bereich UnterstĂŒtzung an: "Wir haben eine sehr innovative digitale Industrie, insbesondere im Bereich der vertrauenswĂŒrdigen Infrastruktur". Es sei wichtig, sich auf die digitale Kommunikation verlassen zu können und nicht Angriffen ausgesetzt zu sein. "Hier in diesem Bereich ist Lettland wirklich fĂŒhrend weltweit."

Levits begrĂŒĂŸte einen möglichen Beitritt Finnlands und Schwedens zur Nato. "Wir stehen positiv dazu", sagte er. Ein solcher Schritt wĂŒrde die Nord- und Ostflanke der Nato stĂ€rken und der Zusammenarbeit der Ostseeanrainer Impulse geben. "Wir haben nur Verteidigung auf unserem Programm", sagte der lettische PrĂ€sident. "Und deshalb ist der Beitritt sehr wichtig und wir begrĂŒĂŸen das."

Levits und GĂŒnther sagten der Ukraine angesichts des russischen Angriffskriegs volle UnterstĂŒtzung zu. Beide seien sich darin einig, dass die Ukraine auch die hiesige Freiheit und Demokratie verteidige, sagte GĂŒnther. Russland dĂŒrfe in diesem Krieg nicht siegen, sagte Levits. Es mĂŒsse alles getan werden, damit sich die Ukraine verteidigen kann.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Erster Angriff mit neuer Waffe hat drastische Folgen


Am Abend sollte der lettische StaatsprĂ€sident in Kiel eine Auszeichnung entgegennehmen. Die Schleswig-Holsteinische Juristische Gesellschaft ehrt ihn mit dem erstmals verliehenen Rechtsstaatspreis. Sie will damit seine Verdienste um die rechtliche Ordnung, in der europĂ€ischen Gerichtsbarkeit und in seinem Heimatland wĂŒrdigen.

FĂŒr den 66-JĂ€hrigen war der Besuch in Kiel eine RĂŒckkehr. Nach dem Abitur war er mit seiner Familie 1972 nach Deutschland ausgewandert. Von 1984 bis 1989 lebte er in Kiel, wo er als wissenschaftlicher Assistent an der juristischen FakultĂ€t der Uni arbeitete. Von 1986 bis 1989 war er Referendar im Bezirk des Schleswig–Holsteinischen Oberlandesgerichts.

1993 wurde Levits Vize-MinisterprĂ€sident Lettlands, zwei Jahre spĂ€ter Richter am EuropĂ€ischen Gerichtshof fĂŒr Menschenrechte, 2004 Richter am EuropĂ€ischen Gerichtshof. Seit 2019 ist er PrĂ€sident der Republik Lettland. Die Entscheidung fĂŒr ihn als PreistrĂ€ger fiel 2019. Wegen der Corona-Pandemie wurde die Verleihung mehrfach verschoben.

Der Preis habe hohen symbolischen Wert angesichts der russischen Aggression gegen die Ukraine, sagte in seiner Laudatio der ehemalige PrĂ€sident des EuropĂ€ischen Gerichtshofs, Vassilios Skouris, laut einem vorab verbreiteten Redetext. Levits habe keinen Zweifel daran gelassen, dass der Krieg völkerrechtswidrig sei und von der Völkergemeinschaft unter keinem Gesichtspunkt toleriert werden dĂŒrfe.

"Egils Levits ist ein ausgezeichneter Jurist, ein höchst angenehmer Zeitgenosse und ein dem Rechtsstaat und der Demokratie verpflichteter Politiker", lobte Skouris. "Es ist mit Sicherheit kein Zufall, dass die baltischen Staaten die europĂ€ischen Rechtsstaatsstandards innerhalb kurzer Zeit erreicht haben, wĂ€hrend die LĂ€nder Zentraleuropas, die mit ihnen gemeinsam der EU beigetreten sind, große Schwierigkeiten haben, gerade mit den Rechtsstaatsanforderungen Schritt zu halten." Es könne nur an Persönlichkeiten wie Levits liegen, dass Lettland, Litauen und Estland wichtige Fortschritte bei der GrĂŒndung und dem Ausbau ihrer rechtsstaatlichen Grundordnungen gemacht hĂ€tten.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Themen
CDUDaniel GĂŒntherFinnlandNatoSchwedenUkraine

t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website