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Frauentag am 8. März in Köln: Veranstaltungstipps und Demos


Am 8. März
Internationaler Frauentag: Diese Aktionen gibt es in Köln

Von t-online, fe

Aktualisiert am 07.03.2024Lesedauer: 4 Min.
imago 73648187Vergrößern des Bildeszwei Frauen stehen in Köln am Rhein (Symbolbild): Am Wochenende wird in Köln demonstriert, gefeiert und diskutiert. (Quelle: imago stock&people)
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Der Internationale Frauentag am 8. März macht auf Missstände bei der Gleichberechtigung und auf Diskriminierung aufmerksam. Auch in Köln gibt es zahlreiche Veranstaltungen.

Am Freitag, 8. März 2024, wird der Internationale Frauentag, auch Weltfrauentag genannt, gefeiert. Auch die Stadt Köln hat zu diesem Anlass ein umfassendes Programm zusammengestellt. Das Datum soll an den Kampf der Frauen für Gleichberechtigung und das Wahlrecht erinnern, bleibe laut Stadt Köln aber auch "notwendig, um Diskriminierungen sichtbar zu machen und frauenpolitische Rechte einzufordern."

Dafür wird es über das gesamte Wochenende verteilt Veranstaltungen, Aktionen und Demonstrationen im Kölner Stadtgebiet geben. t-online hat für Sie eine Auswahl von Veranstaltungen zusammengestellt.

Bühnenprogramm und "Markt der Möglichkeiten" im Rathaus

Am Samstag, 9. März, laden Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die Gleichstellungsbeauftragte Julia Pedersen und das "Aktionsbündnis IFT" alle Kölnerinnen und Kölner in das Historische Rathaus ein. Von 15 bis 16 Uhr wird es hier unter dem Titel "Weibliche Perspektiven in der KI-Welt: Chancen und Herausforderungen für einen diskriminierungsfreien Einsatz" ein Bühnenprogramm geben. Daniela Kreklow und Dr. Bianca Zickerick vom Zukunftszentrum "KI NRW" werden darüber sprechen, wie KI zur Gleichstellung von Männern und Frauen beitragen kann und welche Gefahren in der Künstlichen Intelligenz liegen.

Von 16 bis 18 Uhr stellen sich dann auf dem "Markt der Möglichkeiten" Frauenorganisation aus Köln vor. Die Ausstellerinnen und Besucherinnen können in den direkten Austausch treten, zudem gibt es im Netzwerk-Café kostenfreien Kaffee und Kuchen.

Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Sonderprogramm der Kölner Museen zum Frauentag

Die Kölner Museen haben zum Weltfrauentag ein Sonderprogramm entwickelt, das "einige der vielfältigen Leistungen und Geschichten von Frauen aus unterschiedlichen Epochen" vorstellen soll.

Das Programm beginnt am Freitag um 14 Uhr im Museum Ludwig. Hier wird eine einstündige Führung angeboten, in deren Rahmen Künstlerinnen vorgestellt werden, die in der Sammlung des Museums vertreten sind. Darunter: Yayoi Kusama, Eva Hesse, Gabriele Münter, Natalia Gontscharowa und Minerva Cuevas.

Von 15 bis 16 Uhr wird im Museum für Ostasiatische Kunst am Aachener Weiher eine Führung durch die Ausstellung "Zwischenräume" der der spanisch-koreanischen Künstlerin Helena Parada Kim angeboten. Laut Stadt Köln "bezieht sich die an der Düsseldorfer Kunstakademie ausgebildete Malerin auch auf Bildformate und Themen Ostasiens, insbesondere der koreanischen Kultur."

Im Museum Schnütgen findet zeitgleich ein geführter Rundgang statt, der sich mit den historischen Darstellungen der Gottesmutter Maria und anhand derer mit dem Frauenbild im Mittelalter auseinandersetzt.

Von 16 bis 17.30 Uhr wird es im NS-Dokumentationszentrum eine Führung zum Thema "Frauen im Nationalsozialismus" geben. Diese zeigt Frauen und Mädchen, sowohl als Verfolgte, Täterinnen und Widerstandskämpferinnen im Dritten Reich.

Ebenfalls von 16 bis 17.30 Uhr findet im Wallraf-Richartz-Museum eine Führung in Zusammenarbeit mit der Fondation Corboud statt. Unter dem Titel "Femme fragile oder Femme fatale?" geht die Führung den weiblichen Stereotypen des 19. Jahrhundert nach.

Im Rautenstrauch-Joest-Museum folgt von 17 bis 18 Uhr eine Führung unter dem Titel "Die Rollen der Frauen im Rautenstrauch-Joest-Museum". Diese beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, inwieweit Frauen das Museum als Sammlerinnen, Kuratorinnen oder Direktorinnen prägen.

Welche Rolle nehmen Frauen im Design ein, was hat Gender mit Design zu tun? Mit diesen Fragestellungen setzt sich von 18 bis 19 Uhr ein Online-Vortrag des Museums für Angewandte Kunst Köln (MAKK) auseinander. Unter dem Titel "Von den Bauhausmädeln zum gendersensiblen Design" schließt der Vortrag das Sonderprogramm zum Weltfrauentag ab und lädt zum Mitdiskutieren ein.

Plakatkampagne des "seistark e.V."

Anlässlich des Weltfrauentages startet der "seistark e. V." aus Köln eine Online- und Plakatkampagne. In Kooperation mit dem Unternehmen "Female Resources" und der Netzwerkplattform "Macherinnen" stellt der Verein 22 Frauen vor, die repräsentieren sollen, was eine starke Frau ausmache. "Seien es beruflicher oder privater Erfolg, bestimmte Charaktereigenschaften oder Verhaltensweisen", so der Verein.

Die Mehrheit der Frauen stamme aus Köln, doch seien auch die amtierende Miss Germany Apameh Schönhauer, Tatjana Kiel – CEO der Firma "Klitschko Ventures" – und Synchronsprecherin Giuliana Jakobeit Teil der Kampagne. "Gemeinsam wollen wir dadurch andere Frauen empowern und der Gesellschaft zeigen, dass jede Frau eine starke Frau ist."

Die Plakatkampagne wird ab Freitag auf den Werbetafeln von Ströer im Kölner Stadtgebiet zu sehen sein.

Demo zum Internationalen Frauentag auf dem Roncalliplatz

Am Freitag findet von 18 bis 20 Uhr eine Demonstration auf dem Roncalliplatz am Kölner Dom statt. Die Demo wird von dem "8M Bündnis Köln" organisiert und soll anlässlich des Weltfrauentags ein Zeichen gegen "strukturelle Ungleichheit" sowie Gewalt gegen Frauen und queere Menschen setzen.

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Benefizlesung "Ladies Crime Night" in Bickendorf

Am Freitagabend wird es in der Epiphanias Kirche in Köln-Bickendorf eine Benefizlesung zum Gunsten des "Lobby für Mädchen e.V." geben. Von 19.30 bis 22 .30 Uhr werden bei "Ladies Crime Night" Krimiautorinnen aus ihren Büchern vorlesen. Mit dabei sind Myriane Angelowski, Nadine Buranaseda, Charlotte Charonne, Edith Niedieck, Anja Puhane, Regina Schleheck, Dagmar Maria Toschka und Jutta Wilbertz. Gabriele Hammelrath wird durch den Abend führen.

Der Abend wurd organisiert von "Krimi & Kölsch" in Zusammenarbeit mit dem "Mörderische Schwestern e.V."

Einlass ist um 19 Uhr, der Eintritt kostet zehn Euro. Karten sind ausschließlich über den Vorverkauf im Internet erhältlich.

Führung durch die Altstadt: "Touristin in der eigenen Stadt"

Am Sonntag, 10. März, bietet der "Kölner Frauengeschichtsverein e.V." einen Rundgang durch die Altstadt an, der sich sowohl als Kölnerinnen als auch an Nicht-Kölnerinnen richtet. Die Führung berichtet laut der Veranstalterinnen "von der Stadtgründung, von lokalen Muttergottheiten sowie den Ursprüngen der Weiberfastnacht." Und weiter: Es wird der Frauenbrunnen mit seinen zehn Frauengestalten besucht und von manchen Besonderheiten berichtet, wie den Frauenzünften, die es in dieser Ausprägung nur in Köln gab."

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Der Rundgang "Touristin in der eignen Stadt" beginnt um 12 Uhr am Römisch-Germanischen Museum und dauert bis etwa 14 Uhr. Die Teilnahme kostet zwölf Euro.

Die FC-Frauen spielen gegen Werder Bremen

Am Sonntag wird es zudem sportlich in Köln: Im Rheinenergiestadion wird die Frauenmannschaft des 1. FC Köln auf Werder Bremen treffen. Das Spiel beginnt um 14 Uhr und ist für Köln eine wichtige Partie: Die Mannschaft nämlich liegt auf dem drittletzten Platz.

Im vergangenen Jahr hat der 1. FC Köln hat den Zuschauerrekord in der Frauen-Bundesliga geknackt: Die Spielerinnen des Vereins ließen sich von einem Großteil der 38.365 Zuschauerinnen und Zuschauer im Rheinenergiestadion feiern. Mehr dazu lesen Sie hier.

Verwendete Quellen
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