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Köln: Sanierung von Tunnel unter Hauptbahnhof verzögert sich erneut

Sanierung verzögert sich erneut  

Tunnel unter Kölner Hauptbahnhof bleibt eine Zumutung

07.10.2019, 12:30 Uhr | t-online.de

Köln: Sanierung von Tunnel unter Hauptbahnhof verzögert sich erneut. Luftbild vom linksrheinischen Stadtzentrum mit Kölner Dom und Hauptbahnhof: Der Tunnel an der Johannisstraße ist schon lange ein Problem der Stadt und soll saniert werden. (Quelle: imago images)

Luftbild vom linksrheinischen Stadtzentrum mit Kölner Dom und Hauptbahnhof: Der Tunnel an der Johannisstraße ist schon lange ein Problem der Stadt und soll saniert werden. (Quelle: imago images)

Schon lange ist die Sanierung des Tunnels unter den Gleisen des Kölner Hauptbahnhofs ein großes Thema, doch trotzdem passiert nichts. Und wie es aussieht, bleibt das erstmal so.

Der Tunnel unterm Kölner Hauptbahnhof an der Johannisstraße ist ein "Angstraum" oder "Unraum" in der Stadt Köln. So hat das Stadtplanungsamt den Tunnel selbst bezeichnet, denn Dreck, Taubenkot, Urin und Vandalismus prägen diesen Ort ungemein. Man könnte von einem völlig verwahrlosten Zustand sprechen. Doch trotzdem tut sich hier nichts.

Die Sanierung und Neugestaltung des Bahnhofstunnels verzögert sich um Jahre. Schon im Juli 2017 verkündete die Stadt ihr Sanierungsvorhaben an der Johannisstraße. Vor 2025 sei jedoch nicht mit der Fertigstellung zu rechnen, heißt es. Fünfeinhalb Millionen Euro werden in das ursprünglich für 2019/2020, dann 2023 angedachte Projekt gesteckt. Das Problem sei, dass das Tragwerk des Tunnels der Deutschen Bahn gehört. Diese müsse also zuerst sanieren, bevor die Stadt überhaupt starten könne.

Tunnel wird als öffentliche Toilette missbraucht

"Ein Altgutachten vom Anfang der 2000er Jahre enthielt Hinweise darauf, dass eine Sanierung der Eisenbahnbrücken in die Nutzungsdauer der städtischen Verschönerungsmaßnahmen fallen könnte. Diese Befürchtung wurde durch eine aktualisierte Begutachtung leider bestätigt", sagte der Sprecher der Bahn.


Beide Parteien arbeiten nun an einer Lösung. Schließlich ist die Unterführung der kürzeste Weg zum Kölner Dom und somit auch essenziell für den Tourismus. Doch derzeit sei der Gang durch die Johannisstraße einfach unzumutbar, "da die Unterführung als öffentliche Toilette missbraucht wird", so Stadtdechant Robert Kleine.

Verwendete Quellen:

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