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Bombe in Köln gefunden: Sprengung in Müngersdorf erfolgreich

Behinderungen durch Jogger  

Weltkriegsbombe in Köln-Müngersdorf erfolgreich gesprengt

01.09.2020, 19:08 Uhr | t-online

Bombe in Köln gefunden: Sprengung in Müngersdorf erfolgreich. Polizei und Krankenwagen stehen an einem Einsatzort in Köln: Ein Bombenfund hatte für einen großen Einsatz gesorgt, denn sie musste gesprengt werden. (Quelle: dpa/Pfeil)

Polizei und Krankenwagen stehen an einem Einsatzort in Köln: Ein Bombenfund hatte für einen großen Einsatz gesorgt, denn sie musste gesprengt werden. (Quelle: Pfeil/dpa)

In Köln-Müngersdorf ist eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Wegen des Langzeitzünders konnte sie nicht entschärft und musste gesprengt werden.

In Köln ist am Dienstagvormittag eine englische Zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Da die Bombe Walter-Binder-Weg im Viertel Müngersdorf über einen Langzeitzünder verfügt, musste sie laut Stadt unschädlich gemacht werden.

Dafür mussten alle Gebäude rund um dem Fundort evakuiert werden. Auch weitere Häuser im Sperrbereich waren betroffen. Wie die Stadt mitteilte, mussten rund 4.100 Menschen ihre Häuser verlassen. Für sie wurde eine Anlaufstelle im RheinEngergie-Stadion eingerichtet.

Eine Weltkriegsbombe liegt auf einer Palette: Die Bombe ist in Köln gefunden worden und musste kontrolliert gesprengt werden. (Quelle: dpa/Sommer)Eine Weltkriegsbombe liegt auf einer Palette: Die Bombe ist in Köln gefunden worden und musste kontrolliert gesprengt werden.

Probleme bereiteten den Ordnungskräften offenbar Radfahrer und Jogger, die über Feld- und Wanderwege "unentwegt" den Gefahrenbereich betreten, wie die Stadt am Nachmittag mitteilte. Diese hatten die Sprengung verzögert. Es war sogar ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera im Einsatz, um zu überprüfen, ob sich noch Personen im Gefahrenbereich aufhielten. 

Sprengung notwendig

Da die Bombe in sieben Meter Tiefe gelegen hatte und laut Stadt nicht entschärft werden konnte, musste sie kontrolliert gesprengt werden. Vor der Sprengung mussten 95.000 Kilogramm Sand mit Tiefladern zum Fundort der britischen 10-Zentner-Bombe gebracht und zum Teil in Säcke gefüllt werden, berichtete ein Sprecher.

Von den Verkehrssperrungen waren die KVB-Linien 1 und die Buslinien 140 bis 144 betroffen. Die Polizei hatte die Aachener Straße zeitweise gesperrt. Auch die Straße Alter Militärring ist zwischen den Zufahrten Militärring und Wendelinstraße zeitweise gesperrt worden.

Verwendete Quellen:

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