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Köln/Kerpen: Razzia im Gewerbegebiet – Polizei hebt Drogenlabor aus

SEK im Einsatz  

Razzia in Köln – Polizei hebt Drogenlabor aus

17.11.2020, 13:35 Uhr | dpa

Razzia in Köln

Mit einem Einsatz sind Ermittler in Köln und im Rhein-Erft-Kreis dem Verdacht des großangelegten Drogenhandels nachgegangen. Polizei, Staatsanwaltschaft und Steuerfahndung durchsuchten am Dienstagmorgen mehrere Objekte.

Köln: Durchsuchungen wegen großangelegten Drogenhandels. (Quelle: dpa)


In Köln sind Ermittler mit einem Großaufgebot gegen mutmaßliche Drogenhändler vorgegangen. Mehrere Objekte wurden durchsucht. Dabei entdeckte die Polizei offenbar belastendes Material.

Mit einem Großeinsatz sind Ermittler in Köln und im Rhein-Erft-Kreis dem Verdacht des großangelegten Drogenhandels nachgegangen. Polizei, Staatsanwaltschaft und Steuerfahndung durchsuchten am Dienstagmorgen mehrere Objekte. Auch Spezialeinheiten und Spürhunden waren seit frühmorgens im Einsatz.

Dabei haben die Beamten in großem Umfang Grundstoffe für Drogen sichergestellt. Dabei handele es sich um mehrere Hundert Kilo, möglicherweise sogar Tonnen, erklärte die Staatsanwaltschaft.

Weitere Details findet ihr oben im Video.

Durchsucht worden seien zehn Wohnungen und Gewerberäume mutmaßlicher Drogendealer. In einem Objekt entdeckten die Ermittler ein Drogenlabor, in dem auch Ecstasy-Tabletten gepresst worden seien. Zudem wurde Bargeld und eine Schusswaffe sichergestellt. Vier Beschuldigte wurden festgenommen.

Ermittler verlassen ein Objekt: In Köln hat es Durchsuchungen wegen Drogenhandels gegeben. (Quelle: dpa/Henning Kaiser)Ermittler verlassen ein Objekt: In Köln hat es Durchsuchungen wegen Drogenhandels gegeben. (Quelle: Henning Kaiser/dpa)

Hintergrund der Aktion waren Vorwürfe gegen insgesamt sechs Deutsche im Alter von 25 bis 56 Jahren. Sie sollen seit 2018 in großem Stil Drogen wie MDMA, Ecstasy, Amphetamin und Marihuana im Darknet und auf anderen Wegen verkauft haben.

Einzelheiten wollten Polizei und Staatsanwaltschaft zunächst nicht nennen. An den Razzien waren mehr als 60 Kölner Polizisten, Kräfte des Spezialeinsatzkommandos (SEK), Staatsanwälte und Steuerfahnder beteiligt. Bei der Festnahme sei ein Beschuldigter leicht verletzt worden, erklärte die Staatsanwaltschaft.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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