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Köln: Mehrheit der Katholiken will laut Umfrage Abberufung Woelkis

Umfrage unter Katholiken  

Mehrheit will Abberufung Kardinal Woelkis

20.09.2021, 08:10 Uhr | dpa

Köln: Mehrheit der Katholiken will laut Umfrage Abberufung Woelkis. Rainer Maria Kardinal Woelki vor der Basilika in Düsseldorf Gerresheim (Archivbild): Der Kölner Erzbischof hat unter den Katholiken in Deutschland laut Umfrage immer weniger Unterstützer. (Quelle: imago images/Future Image)

Rainer Maria Kardinal Woelki vor der Basilika in Düsseldorf Gerresheim (Archivbild): Der Kölner Erzbischof hat unter den Katholiken in Deutschland laut Umfrage immer weniger Unterstützer. (Quelle: Future Image/imago images)

Kölns Erzbischof bleibt unbeliebt: Eine Umfrage hat ergeben, dass die Mehrheit der Katholiken nicht mehr hinter Rainer Maria Woelki steht und seine Abberufung verlangt.

Nach einer von der "Bild"-Zeitung in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage wollen 61 Prozent der rund 22,2 Millionen Katholiken in Deutschland, dass Papst Franziskus den Kölner Kardinal Rainer Woelki sofort abberuft.

Dessen Bistum befindet sich in einer Krise, seit Woelki vor knapp einem Jahr entschieden hatte, ein Gutachten zum Umgang von Bistumsverantwortlichen mit Fällen von sexuellem Missbrauch wegen rechtlicher Bedenken nicht zu veröffentlichen. Stattdessen gab er ein neues Gutachten in Auftrag. Dieses Vorgehen löste eine Welle von Kirchenaustritten aus.

Kirche habe insgesamt in der Missbrauchsaffäre versagt

Der Zeitung zufolge sprachen sich in der INSA-Umfrage 70 Prozent der Katholiken vor der an diesem Montag beginnenden Vollversammlung der katholischen Bischöfe in Fulda zudem dafür aus, "dass alle 27 deutschen Ortsbischöfe dem Papst ihren Rücktritt anbieten, weil die Kirche insgesamt in der Missbrauchsaffäre versagt habe". 51 Prozent der Katholiken haben demzufolge schon an Kirchenaustritt gedacht, davon 19 Prozent wegen des umstrittenen Kölner Kardinals Woelki.

Für die Blitzbefragung des Markt- und Sozialforschungsinstituts INSA wurden laut "Bild" am 17. September 1.002 Bürgerinnen und Bürger befragt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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