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Jülich bei Köln: Feuerwehr prallt gegen Lkw – neun Verletzte

Sechsstelliger Schaden  

Feuerwehr prallt gegen Lkw – neun Verletzte

28.09.2021, 09:11 Uhr | dpa

Jülich bei Köln: Feuerwehr prallt gegen Lkw – neun Verletzte. Polizisten sichern vor dem verunfallten Feuerwehrauto Spuren: Neun Menschen, darunter sieben Feuerwehrleute, sind teils schwer verletzt worden. (Quelle: dpa/Ralf Roeger)

Polizisten sichern vor dem verunfallten Feuerwehrauto Spuren: Neun Menschen, darunter sieben Feuerwehrleute, sind teils schwer verletzt worden. (Quelle: Ralf Roeger/dpa)

In Jülich ist es zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Feuerwehrauto gekommen. Neun Verletzte, ein zerstörtes Löschfahrzeug, ein ramponiertes Sonnenstudio und Sachschaden in sechsstelliger Höhe.

Die Einsatzfahrt eines Feuerwehrfahrzeugs zu einem brennenden Wohnhaus in der nordrhein-westfälischen Kleinstadt Jülich ist am Montagabend mit einem Unfall geendet. Der Wagen war zunächst mit einem mit Zuckerrüben beladenen Lkw zusammengestoßen.

Die Wucht des Aufpralls sei so groß gewesen, dass der Lkw daraufhin gegen ein weiteres Auto und anschließend in das Schaufenster eines Sonnenstudios geschleudert wurde.

Dabei verteilte sich ein Teil der geladenen Rüben über die Straße. Auch das Einsatzfahrzeug der Feuerwehr stieß gegen ein Auto, das an der Kreuzung gewartet hatte.

Unfall bei Köln: Sieben Feuerwehrleute und Lkw-Fahrer teils schwer verletzt

Auch vor dem Sattelschlepper sichert die Polizei Spuren: Er hatte Zuckerrüben transportiert, als er von einem Feuerwehrauto angefahren wurde. (Quelle: dpa/Ralf Roeger)Auch vor dem Sattelschlepper sichert die Polizei Spuren: Er hatte Zuckerrüben transportiert, als er von einem Feuerwehrauto angefahren wurde. (Quelle: Ralf Roeger/dpa)

Die Personen, die sich zum Zeitpunkt des Unfalls in dem Sonnenstudio aufhielten, blieben unverletzt. Das Gebäude wurde jedoch stark beschädigt und musste vom Technischen Hilfswerk gesichert werden. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf mindestens 100.000 Euro.

Alle sieben Feuerwehrleute wurden bei dem Unfall verletzt – der 51-jährige Fahrer sowie sein 58 Jahre alter Beifahrer schwer. Auch der 33-jährige Lkw-Fahrer wurde schwer verletzt, sein 16-jähriger Begleiter trug leichte Verletzungen davon.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor dem Zusammenstoß mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn bei Rotlicht über eine Kreuzung gefahren. Dort stieß ihr Wagen mit dem von links kommenden Laster zusammen.

Bei dem Wohnhausbrand im Jülicher Stadtteil Stetternich, zu dem die Feuerwehr unterwegs war, starb ersten Erkenntnissen zufolge ein Mensch. Die Löscharbeiten dauerten am Dienstagmorgen noch an. Weitere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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