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Gastronomen schreiben Brandbrief an Lauterbach

Von t-online, cco

Aktualisiert am 31.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Verschlossene Türen am 11.11.2021 (Archivbild): Am Karnevalsauftakt blieben viele Kneipen aufgrund der Inzidenzlage geschlossen.
Verschlossene Türen am 11.11.2021 (Archivbild): Am Karnevalsauftakt blieben viele Kneipen aufgrund der Inzidenzlage geschlossen. (Quelle: NurPhoto/imago-images-bilder)
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In einem offenen Brief haben sich Kölner Gastronomen an Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Gesundheitsminister Karl Lauterbach gewandt. Sie drohen damit, das "gemeinsame Schiff" zu verlassen.

Aufschrei unter Kölner Gastronomen: In einem offenen Brief an Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Gesundheitsminister Karl Lauterbach kritisiert die IG Kölner Gastro geplante Regelverschärfungen im Gastro-Betrieb an Karneval.


11.11. in Köln: So lief der Karnevalsauftakt mit 2G-Regel

Jecken feiern den Auftakt der Karnevalssession auf dem Heumarkt: 15.000 Jecken wurden erwartet.
Jecken stehen Schlange vor dem Kölner Heumarkt: Der Einlass war nur Geimpften und Genesenen vorbehalten.
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"Mit Sorge nehmen wir die Informationen wahr, dass Köln an den Karnevalstagen für weitreichende Restriktionen und Beschränkungen sorgen möchte", heißt es in der heutigen Mitteilung. "Dieser Weg kann und darf nicht das Dankeschön dafür sein, dass in dieser Stadt alle agierenden Kräfte zwei Jahre lang so positiv Vollgas gegeben haben."

Köln: Härteste Einschränkungen seit Pandemiebeginn

Besonders deutlich zeigte sich dies beim Karnevalsauftakt am 11.11. vergangenen Jahres: Neben dem Straßenkarneval wird dieser in Nicht-Pandemiezeiten vor allem in Kneipen begangen. Während viele Gastronomen Gäste in beschränkter Anzahl und unter strengen Auflagen einließen, verzichtete manche Gaststätte angesichts der Pandemielage komplett auf das einträgliche Karnevalsgeschäft.

Umso größer der Schock, dass die Einschränkungen trotz der milderen Omikron-Variante nun nochmals verschärft werden sollen. "Jetzt, da wir uns zwei Jahre massiv eingeschränkt haben, erfahren wir, dass die Stadt Köln die bislang restriktivsten Einschränkungen gegen uns verhängen möchte, die es bis auf die durch Land und Bund verordneten Schließungen jemals gab", schreibt die IG Kölner Gastro.

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IG Kölner Gastro warnt vor "unschönen Szenen"

"Wir können und wollen diese Entscheidungen und Planungen, die komplett an uns vorbei getätigt werden, weder mittragen noch akzeptieren. Im Gegenteil, wir werden uns das erste Mal laut zur Wehr setzen", heißt es weiter.

Wie genau das aussehen soll, kündigten die Gastronomen in ihrer gemeinsamen Mitteilung ebenfalls an. "Es käme zu unschönen Szenen, glauben Sie uns bitte, wir sind näher an der Basis."

An die Gastronomie betreffenden Entscheidungen wolle man in Zukunft beteiligt werden. "Nehmen Sie uns mit ins Boot, ansonsten verlassen wir das bisher gemeinsam gut durch diesen Sturm manövrierte Schiff", warnen die Gastronomen.

Zugang zu Innenveranstaltungen nur für Geboosterte

Man wolle "keine weiteren Verbote" heißt es in den Forderungen. "Kontrolliertes Brauchtum lautet die Devise." Dazu schlägt die IG Kölner Gastro vor, den Zugang zu Innenveranstaltungen auf geboosterte, zusätzlich getestete Besucher zu beschränken, was zudem die Booster-Kampagne anheizen solle.

Außerdem wolle man eine Impf- und Testpflicht für Gruppen ab fünf Personen, die Karneval-Hotspots wie das Qwartier Latäng, die Alt- oder die Südstadt aufsuchten. Ins Umland solle kommuniziert werden, dass der Karneval in diesem Jahr "janz höösch" (Kölsch für "vorsichtig", Anm. d. Red.) begangen werde und dass sich eine Anreise nicht lohne.

"Wir möchten Regeln, aber keine Verbote, wir möchten ein Miteinander und kein Gegeneinander, wir möchten mündig bleiben und dennoch vorsichtig sein", so die IG Kölner Gastro. "Köln kann das, glauben Sie uns das."

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Von Carlotta Cornelius
Henriette RekerKarl Lauterbach

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