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Neue Omikron-Subtypen: Droht Köln eine neue Corona-Welle?


Droht Köln eine neue Corona-Welle im Sommer?


28.04.2022Lesedauer: 1 Min.
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Coronavirus (Symbolbild): Mittlerweile gibt es mehrere Untervarianten von Omikron.Vergrößern des Bildes
Coronavirus (Symbolbild): Mittlerweile gibt es mehrere Untervarianten von Omikron. (Quelle: wildpixel/getty-images-bilder)

Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei. Aktuell tritt sie in eine neue Phase ein. Noch ansteckendere Omikron-Varianten breiten sich in Köln aus. Was bedeutet das für die Stadt?

Köln bekommt es seit März immer stärker mit neuen, noch ansteckenderen Omikron-Subtypen zu tun. Wie das Kölner Labor Dr. Wisplinghoff ermittelt hat, ist die Ursprungsvariante des Virus hier inzwischen nahezu verschwunden. BA.2 und die weiteren Untertypen sind noch ansteckender als BA.1 und haben die Regie übernommen.

Köln: Modelle deuten auf Herbst-Welle hin

In den Infektionszahlen spiegele sich das allerdings noch nicht wider, hat die Stadt Köln t-online auf Anfrage mitgeteilt. Für den Sommer gibt Stadtsprecherin Simone Winkelhog ebenfalls Entwarnung: "Aktuell müssen wir nicht mit einer schweren Infektionswelle rechnen", sagt sie. "Es gibt aber verschiedene Modellierungen für weitere Wellen im Herbst."

Auch die Schwere der Erkrankungen habe durch die neuen Subtypen nicht zugenommen. Die Hospitalisierungsinzidenz in Köln sei rückläufig. Nach Angaben des RKI liegt sie aktuell bei 5,48.

Gesundheitsamtschef Nießen: "Killervariante unwahrscheinlich"

Halsschmerzen, Schnupfen, Husten, Fieber, Atem- und Gliederschmerzen und Magen-Darm-Beschwerden seien die gängigen Symptome, so der Leiter des Kölner Gesundheitsamts Johannes Nießen gegenüber dem "Kölner Stadt-Anzeiger".

Eine von Gesundheitsminister Karl Lauterbach befürchtete "Killervariante", die Omikron und Delta vereint, hält der Arzt für unwahrscheinlich. Kölnerinnen und Kölner können sich auch weiterhin absichern durch die handelsüblichen Selbsttests. Sie würden auch die neuen Varianten zuverlässig erkennen. Das überprüft das Paul-Ehrlich-Institut regelmäßig.

Verwendete Quellen
  • Eigene Recherchen
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