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Lage in Münchens Krankenhäusern ist "besorgniserregend"

Von Jennifer Lichnau

Aktualisiert am 06.07.2022Lesedauer: 2 Min.
Ein Intensivpfleger arbeitet auf der Intensivstation eines Krankenhauses (Symbolbild): Operationen könnten abgesagt werden, weil das Personal für die Pflege von Covid-Patienten benötigt wird.
Ein Pfleger arbeitet auf der Intensivstation eines Krankenhauses (Symbolbild): gesperrte Betten und verschobene Operationen – bald wieder Realität (Quelle: Kay Nietfeld/dpa-bilder)
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Den Münchner Kliniken fehlt Personal, weil sich immer mehr Mitarbeitende mit Corona infizieren. Die Bayerische Krankenhausgesellschaft ist besorgt.

Eduard Fuchshuber macht sich Sorgen um die kommenden Wochen und Monate in Bayerns Krankenhäusern. Immer mehr Kollegen fallen aufgrund von Corona aus. Das geht zulasten des übrigen Personals. Die Mitarbeiter in Bayerns Kliniken seien angespannt, sagt der Sprecher der Bayerischen Krankenhausgesellschaft. "Die Lage ist besorgniserregend."

Das betrifft nicht nur Ärzte und Pflegepersonal, sondern auch EDV- und Reinigungskräfte. Doch die brauche es auch, damit Operationen regulär stattfinden können.

Bei einem weiteren Anstieg seien Einschränkungen durchaus möglich

Abiturfeiern, Dorffeste, volle Konzerthallen: "Die Leute feiern wieder und wollen frei sein", sagt Fuchshuber. "Dem Virus ist das aber egal." Die Corona-Inzidenzen steigen weiter stark an. Die Dunkelziffer dürfte noch höher sein, vermutet Fuchshuber. Seine Prognose: Die Lage in den Krankenhäusern wird sich zuspitzen. Die möglichen Folgen: Planbare OPs müssten erneut verschoben und Betten gesperrt werden.

Diese Einschätzung teilt auch die Sprecherin des LMU-Klinikums München. Auf Anfrage von t-online heißt es, dass der Betrieb zwar noch aufrechterhalten werden könne. Bei einem weiteren durchaus zu erwartenden Anstieg der Infektionen seien Einschränkungen durch Personalmangel möglich. Das betrifft vor allem planbare Behandlungen und Eingriffe.

Gesperrte Betten und verschobene Operationen

Stationen mussten im LMU-Klinikum München bisher noch nicht geschlossen werden. Einzelne Betten müssen allerdings bereits gesperrt werden. Das komme aktuell immer wieder vor. "Wenn Politik und Gesellschaft die komplette Öffnung des gesellschaftlichen Lebens wünschen und die zunehmenden Infektionen akzeptieren, dann muss man letztlich auch Einschränkungen in der medizinischen Versorgung in Kauf nehmen", schreibt das Klinikum. Das gelte vor allem für nicht-dringliche Eingriffe.

Fuchshuber wünsche sich klare Vorgaben von der Politik, sehe die Verantwortung aber vor allem bei der Bevölkerung. Wer denke, "dann bekomme ich eben Corona", vergesse schlicht die Menschen im Gesundheitswesen. "Ich appelliere an die Vernunft der Bürger", sagt Fuchshuber, "weiterhin Masken zu tragen und sich zu schützen, wo es geht."

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