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Starkoch Alfons Schuhbeck präsentiert neues Projekt

Von dpa
07.07.2022Lesedauer: 2 Min.
Alfons Schuhbeck, Gastwirt und Sternekoch Horst Wurm, Präsident des Vereins "Bier und Wir e. V.", und Armin Gastl, Vorsitzender des Vereins "Bier und Wir e. V." auf einem Pressetermin.
Alfons Schuhbeck, Gastwirt und Sternekoch Horst Wurm, Präsident des Vereins "Bier und Wir e. V.", und Armin Gastl, Vorsitzender des Vereins "Bier und Wir e. V." auf einem Pressetermin. (Quelle: Matthias Balk/dpa)
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Gemeinsam mit dem Verein "Bier und Wir" will Alfons Schuhbeck bayerisches Bier zum Weltkulturerbe machen.

Es gibt einen neuen Anlauf, bayerisches Bier zum Weltkulturerbe zu machen. Der Verein "Bier und Wir" will einen entsprechenden Antrag auf den Weg bringen, wie der Vorsitzende Armin Gastl am Mittwoch in München erklärte. Konkret geht es darum, das Konzept "Bierland Bayern" in die Liste des immateriellen Weltkulturerbes zu bringen.

Gastl sagte, man sei sich der Größe der Aufgabe durchaus bewusst. "Wir haben uns ein dickes Brett vorgenommen." Ihm sei klar: "Das wird ein Marathon." Er erwarte daher auch nicht binnen ein, zwei oder drei Jahren Ergebnisse, das wäre "naiv".

Starkoch Alfons Schuhbeck: "Im Biergarten unschlagbar"

Zu den Gründungsmitgliedern gehört auch Koch Alfons Schuhbeck. Man könne stolz darauf sein, dass es in Bayern überall gutes Bier gebe, betonte er. "Wir sind vielleicht im Fasching nicht so gut, aber im Biergarten sind wir unschlagbar."

Rückenwind erhofft sich der Verein unter anderem von seinem Schirmherrn, dem bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler). Der war bei der Veranstaltung zwar wegen seiner Corona-Erkrankung verhindert, ließ aber ausrichten: "Bayerisches Bier steht nicht nur bei uns im Freistaat, sondern auch international für Tradition, Genuss, Qualität und Lebensfreude."

"Bierland Bayern" soll zum immateriellen Kulturerbe werden

Dabei sei die bayerische Bierkultur von enormer Vielfalt geprägt und ein Wirtschaftsfaktor: "Mit 640 Firmen liegen 42 Prozent aller deutschen Brauereien in Bayern. Deshalb begrüße ich auch das Vorhaben des Vereins, den Begriff "Bierland Bayern" durch die UNESCO zum immateriellen Kulturerbe erklären zu lassen."

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Es ist nicht der erste Anlauf, bayerisches Bier zum Weltkulturerbe zu machen. "Wir haben als Bayerischer Brauerbund auch viele Jahre darum gekämpft, das Bayerische Reinheitsgebot zum Weltkulturerbe zu machen – leider vergeblich", sagte Brauerbund-Hauptgeschäftsführer Lothar Ebbertz der Deutschen Presse-Agentur.

Brauerbund unterstützt die Initiative

Am Ende reichte es allerdings nicht ganz für die internationale Bühne. Letztlich war laut Ebbertz 2014 die bayerische Brautradition nach dem Reinheitsgebot auf die bayerische sowie 2018 die Oberpfälzer Zoiglkultur und 2020 schließlich das handwerkliche Bierbrauen in die deutsche Liste des immateriellen Kulturerbes gekommen.

Dem aktuellen Anlauf von "Bier und Wir" steht der Brauerbund grundsätzlich positiv gegenüber. Man begrüße "jede Initiative, die sich einbringt, um bayerisches Bier als besonderen Teil bayerischer Lebensart zu fördern", sagte er. "Der Vorstoß ist ehrenwert. Wir verfolgen das mit großem Interesse."

Bei "Bier und Wir" ist man ungeachtet der Herausforderung optimistisch. Und im Zweifel wäre man wohl auch mit einer Eintragung auf nationaler Ebene zufrieden. Man müsse schauen, wie weit man komme, sagte Gastl. Aktuell hat der Verein laut Präsident Horst Wurm etwa 200 Mitglieder. Als Ziel nennt er 5000. Wenn man diese nicht mobilisieren könne, habe man verloren.

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