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Oktoberfest 2023 | Wiesn: Mann verschwendet Champagner-Flasche für 36.000 Euro


Protzen auf der Wiesn: Gast verschwendet Champagner für 36.000 Euro


Aktualisiert am 05.10.2023Lesedauer: 2 Min.
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Champagner (Symbolbild): Auf dem Oktoberfest hat ein Mann Champagner für 36.000 Euro bestellt – dann sollte ihn die Bedienung verschütten.Vergrößern des Bildes
Champagner auf der Wiesn (Symbolbild): Auf dem Oktoberfest hat ein Mann Champagner für 36.000 Euro bestellt – dann sollte ihn die Bedienung verschütten. (Quelle: imago/imago images)

36.000 Euro hat ein Gast auf der Wiesn für eine Flasche Champagner gezahlt. Im Gespräch mit t-online hat nun eine Bedienung von der teuren Bestellung berichtet.

Das Weinzelt auf der Wiesn ist gewiss kein Ort für Menschen, die sparen müssen. Statt Bier gibt es nämlich hier – wie schon der Name sagt – Wein. Und der kostet auf dem Oktoberfest natürlich. Ein Schoppen Silvaner (0,25 Liter) schlägt beispielsweise mit stolzen 16,10 Euro zu Buche, den Pinot Grigio gibt es für 14,70 Euro. Doch all das ist verglichen mit den Preisen für Champagner günstig.

In einigen Zelten auf der Wiesn gibt es sogar besonders edle Tropfen, die auf den offiziellen Karten der Zelte im Internet oder auf dem Biertisch gar nicht zu finden sind. So auch im Weinzelt: Die teuerste Flasche Champagner – ein Dom Pérignon Rosé aus dem Jahr 2004 – kostet dort 36.000 Euro. Immerhin handelt es sich dabei um eine 6-Liter-Flasche. Bleibt die Frage, wie oft dieser Champagner schon bestellt wurde.

Gast wollte, dass die Kellnerin mit dem Sekt herumspritzt

Die Antwort ist: einmal auf der diesjährigen Wiesn. Das hat ein t-online Reporter am Sonntag von der Kellnerin, die den 36.000-Euro-Champagner im Weinzelt ausgeschenkt hat, erfahren. Zudem bestätigte das Reservierungsbüro, dass dort in der zweiten Wiesnwoche tatsächlich eine solche Flasche verkauft wurde.

Laut der Kellnerin habe der Gast im wahrsten Sinne die Korken knallen lassen. Er habe gewollt, dass sie den Champagner – wie bei der Siegerehrung bei der Formel 1 – schüttelt und ihn mit dem edlen Tropfen bespritzt. Mehr ist über den Gast leider nicht bekannt. Auch ob er ein entsprechendes Trinkgeld daließ, behielt die Kellnerin lieber für sich.

Die ganz teuren Tropfen stehen nicht auf der Karte

Dass es auf der Wiesn exklusive Flaschen Wein und Sekt gibt, ist bekannt. Allerdings halten sich die Zelte in der Regel mit genaueren Angaben sehr bedeckt. Im Marstall-Zelt etwa soll es angeblich eine 3-Liter-Rotweinflasche für rund 17.000 Euro geben. Die Verantwortlichen bestätigten zwar, dass sie teure Flaschen auf Vorrat hätten. Genaueres wollten sie dem t-online Reporter aber nicht verraten.

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In der berühmten Käfer-Wiesn-Schenke gibt es ebenfalls edle Tropfen, nähere Angaben zu den Preisen wollten aber auch hier die Mitarbeiter nicht machen und verwiesen auf die "offizielle" Champagnerkarte. Der im Literpreis teuerste Tropfen ist der Alexandra Grand Cuvée Rosé von 2004. Immerhin 695 Euro kostet die 0,75l-Flasche. Im Schützen-Zelt können Champagner-Liebhaber gleich eine 12-Liter-Flasche bestellen, der Preis sei aber "Verhandlungsbasis". Bei den Summen wirken die Preise für das Maßbier, die in den meisten Zelten zwischen 13,50 Euro und 14,50 Euro liegen, geradezu günstig.

Verwendete Quellen
  • Reporter vor Ort
  • weinzelt.com: Speisekarte 2023
  • Speise- und Getränkekarten der Festzelte
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