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Bayerische Kunden haben keine Lust auf Weihnachtseinkäufe

Von dpa
04.12.2021Lesedauer: 1 Min.
Weihnachtsgeschäft in Bayern
Passantinnen gehen an weihnachtlich geschmückten Schaufenstern in der Nürnberger Innenstadt vorbei. (Quelle: Daniel Karmann/dpa/dpa-bilder)
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Am zweiten Adventssamstag sind die Kundenströme in den bayerischen Geschäften ausgeblieben. "Von Geschenkfieber keine Spur", sagte Bernd Ohlmann, Geschäftsführer des Handelsverbands Bayern. Alles in allem seien um die 40 Prozent weniger Kunden gekommen als an einem normalen zweiten Adventssamstag, woran aber auch das schlechte Wetter einen Anteil habe.

"Wir hatten uns mehr ausgerechnet", sagte Ohlmann. Gerade mit Blick auf die anstehende Einführung der 2G-Regelung (geimpft oder genesen) im Handel habe man gehofft, dass jene Kunden, die künftig nicht mehr kommen könnten, die Chance noch nutzten. Allerdings sei die Verunsicherung insgesamt groß. "Viele haben schon heute mit ihren Impfpässen gewunken."

Ohlmann erwartet, dass sich ein noch größerer Anteil des Weihnachtsgeschäfts ins Internet verlagern wird. Bislang hatte der Handelsverband ein Gesamtvolumen von 14,2 Milliarden Euro, davon 2,3 Milliarden im Onlinehandel prognostiziert. Nun werde der Onlineanteil eher Richtung 3 Milliarden Euro gehen. "Das geht natürlich zu Lasten des stationären Handels", warnte er, auch wenn viele Händler ihr Onlinegeschäft ausgebaut hätten.

Etwas Hoffnung hat Ohlmann mit Blick auf die kommenden Wochenenden. Vielleicht warteten manche Geimpfte noch ab. Doch bis dahin "glühen die Tastaturen in den bayerischen Wohnzimmern" beim Weihnachtseinkauf.

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