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Wassertrüdingen: Mann soll Brand in Flüchtlingsunterkunft gelegt haben


Brand in Flüchtlingsunterkunft aufgeklärt

Von afp
07.12.2023Lesedauer: 1 Min.
Schriftzug Polizei (Symbolfoto): Die Ermittler haben einen Tatverdächtigen nach einem Brand in einer Flüchtlingsunterkunft in Mittelfranken vorläufig festgenommen.Vergrößern des BildesSchriftzug Polizei (Symbolfoto): Die Ermittler haben einen Tatverdächtigen nach einem Brand in einer Flüchtlingsunterkunft in Mittelfranken vorläufig festgenommen. (Quelle: IMAGO/Maximilian Koch)
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Nach einem Feuer in einer noch unbewohnten Flüchtlingsunterkunft ist ein Mann unter dringendem Tatverdacht festgenommen worden. Der 33-Jährige gab die Tat zu.

Zwei Wochen nach einem Feuer in einer noch unbewohnten Flüchtlingsunterkunft im mittelfränkischen Wassertrüdingen bei Nürnberg hat die Polizei einen dringend Tatverdächtigen festgenommen. Der 33-Jährige aus dem Landkreis Ansbach habe gestanden. Er habe den Brand gelegt, teilte das Polizeipräsidium in Nürnberg am Donnerstag mit.

Gegen den Mann wurde demnach am Mittwoch Haftbefehl erlassen, der jedoch außer Vollzug gesetzt wurde. Durch den Brand in der noch im Bau befindlichen Flüchtlingsunterkunft wurden am 23. November ein Sanitärcontainer sowie ein weiterer Container und ein großes Zelt zerstört. Verletzt wurde durch das Feuer im Kreis Ansbach niemand. Der Schaden belief sich auf rund 50.000 Euro.

Landkreis Ansbach: Vorsätzliche Brandstiftung

Aufgrund der Spuren fanden die Ermittler schnell Hinweise, die auf eine vorsätzliche Brandstiftung schließen ließen. Eine Ermittlungskommission der Kriminalpolizei vernahm unter anderem zahlreiche Zeugen und wertete Videoaufzeichnungen aus dem Umfeld des Brandorts aus.

In der Folge verdichteten sich die Hinweise auf einen 33-jährigen Tatverdächtigen, der an dem betreffenden Abend mit einem weißen Kastenwagen unterwegs war. Weitere Ermittlungen erhärteten den Tatverdacht gegen den Mann, was schließlich zu dessen Festnahme führte. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ansbach erließ das Amtsgericht zudem einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Verdächtigen.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur afp
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