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Lanzendorf: Mann in psychischem Ausnahmezustand - Festnahme durch SEK


Polizei und SEK nehmen Mann in Lanzendorf fest


Aktualisiert am 10.12.2023Lesedauer: 2 Min.
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In Lanzendorf bei Ansbach umstellt derzeit die Nürnberger Polizei sowie das SEK ein Mehrfamilienhaus: Sie wurden von Anwohnern alarmiert. (Quelle: Funke Foto Services/imago images)

Die Anwohner eines Mehrfamilienhauses alarmieren am Sonntagmittag die Polizei. Ein Bewohner des Hauses fällt durch sein aggressives Verhalten auf. SEK nimmt ihn fest.

Ein 40-jähriger Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Lanzendorf bei Windsbach (Landkreis Ansbach) habe sich aggressiv verhalten, sogar Drohungen geäußert. Die anderen Bewohner des Hauses bekamen Angst und alarmierten gegen 12.45 Uhr die Polizei. Das teilte ein Pressesprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken, der sich gegen 17 Uhr selbst vor Ort befand, t-online auf Anfrage mit.

Die Anwohner hätten das Haus verlassen, auch das Spezialeinsatzkommando (SEK) war vor Ort. "Wir haben das Haus umstellt", sagte der Sprecher weiter. Auch wenn der 40-Jährige sich vermutlich in einem psychischen Ausnahmezustand befinde, bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung. Der Mann befinde sich in seiner Wohnung, in der er sich eingeschlossen hatte. Das Spezialeinsatzkommando nahm den 40-jährigen Mann im Laufe des Abends fest, wie die Polizei berichtet.

Mann hatte Zugriff auf Schusswaffen

Als eine alarmierte Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Heilsbronn am Anwesen eintraf, ging der Mann in das Anwesen zurück und schloss die Türen. Da die Beamten davon ausgehen mussten, dass sich der Mann in einem psychischen Ausnahmezustand befand und Hinweisen zufolge möglicherweise Zugriff auf Schusswaffen haben könnte, wurde das Spezialeinsatzkommando (SEK) sowie die Verhandlungsgruppe Nordbayern hinzugezogen.

Weil der Mann seine Wohnung nicht verlassen wollte, nahmen Beamte des SEKs den 40-Jährigen in seiner Wohnung fest. Dabei wurde der 40-Jährige leicht verletzt. In der darauffolgenden Durchsuchung der Wohnung fanden die Beamten ein Schwert, zwei Macheten, eine Gasdruckpistole sowie ein Kettenhemd auf.

Die Polizeiinspektion Heilsbronn wurde neben den Spezialeinsatzkräften von mehreren Einsatzeinheiten und Streifenbesatzungen verschiedener umliegender Dienststellen unterstützt. Zudem waren Rettungskräfte des BRK und ein Notarzt vor Ort, heißt es weiter von der Polizei.

Der 40-Jährige muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts der Bedrohung und der Sachbeschädigung strafrechtlich verantworten. Zudem wurde er in die Obhut einer Fachklinik übergeben.

Verwendete Quellen
  • Reporter vor Ort
  • Telefonat mit der Pressestelle des Polizeipräsidiums Mittelfranken
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