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Nürnberg: Entwarnung nach Sprengstoff-Verdacht bei Zwangsräumung


Großangelegte Evakuierung in Nürnberg
Entwarnung nach Sprengstoff-Verdacht bei Zwangsräumung

Von dpa
Aktualisiert am 19.06.2024Lesedauer: 1 Min.
urn:newsml:dpa.com:20090101:240619-99-455558Vergrößern des BildesMehrere Häuser wurden in Nürnberg evakuiert: Ein verdächtiger Gegenstand war zuvor gefunden worden. (Quelle: Irena Güttel/dpa)
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Eine Zwangsräumung in Nürnberg eskaliert, als ein sprengstoffverdächtiger Gegenstand auftaucht. Nun gibt die Polizei Entwarnung.

Nach dem Fund eines verdächtigen Gegenstands bei einer Zwangsräumung in Nürnberg hat die Polizei am Mittwochabend Entwarnung gegeben. Es habe sich um drei "täuschend echt aussehende" Sprengstoffwesten-Attrappen gehandelt, sagte ein Sprecher. Straßensperrungen wurden daraufhin aufgehoben, Anwohner durften in ihre Häuser zurückkehren.

Zuvor hatten zahlreiche Anwohner den Gefahrenbereich verlassen. Feuerwehr und Bayerisches Rotes Kreuz kümmerten sich demnach um die Betreuung, in einer nahe gelegenen Schule wurde eine Anlaufstelle eingerichtet.

Bis zu 50 Wohnungen mussten geräumt werden

Der Polizei war der sprengstoffverdächtige Fund demnach kurz vor 14 Uhr gemeldet worden. Ein Gerichtsvollzieher habe den Gegenstand bei der Zwangsräumung einer Wohnung entdeckt und auf die Straße gebracht. Dort stand der Gegenstand auch am späteren Nachmittag noch. Gegen 16 Uhr trafen die Sprengstoffexperten des LKA ein und nahmen den Gegenstand unter die Lupe.

Der Mieter der von der Zwangsräumung betroffenen Wohnung sei bei dem Polizeieinsatz nicht vor Ort gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Dementsprechend hätten ihn die Ermittler zunächst auch nicht befragen können.

Von der Räumung betroffen waren zunächst etwa 40 bis 50 Wohnungen, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Bereich um den Fundort östlich der Altstadt wurde weiträumig abgesperrt. Die Polizei rief Passanten auf, den Bereich der Georg-Strobel-Straße nach Möglichkeit zu meiden.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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