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Nürnberger will nach China reiten – 18.000 Kilometer für die Forschung

Auf der Suche nach Stammzellspendern  

Nürnberger will nach China reiten – letzter Testritt gestartet

20.09.2021, 11:46 Uhr | dpa

Nürnberger will nach China reiten – 18.000 Kilometer für die Forschung. Das Bild zeigt den Nürnberger Jürgen Dirrigl auf seinem Pferd Peu auf einer Wiese beim Teamshooting: Bald soll es für die beiden los Richtung China gehen. (Quelle: dpa/Jürgen Dirrigl/nachchinareiten.de)

Das Bild zeigt den Nürnberger Jürgen Dirrigl auf seinem Pferd Peu auf einer Wiese beim Teamshooting: Bald soll es für die beiden los Richtung China gehen. (Quelle: Jürgen Dirrigl/nachchinareiten.de/dpa)

Jürgen Dirrigl aus Nürnberg hat viel vor: Er will mit seinem Wallach Peu nach China reiten. Auf dem Weg will er Typisierungsaktionen für die Stammzellspenderkartei organisieren.

Der Nürnberger Jürgen Dirrigl (52) will mit seinem Pferd bis zur Chinesischen Mauer reiten. Gerade ist er zu einem 35-tägigen Testritt aufgebrochen, der ihn 900 Kilometer durch Deutschland führt – vom oberfränkischen Hof bis nach Lübeck. Dabei soll sich zeigen, ob der 52-Jährige und sein Wallach Peu gut auf die lange Reise bis nach China vorbereitet sind.

"Das ist genau die Dauerbelastung", erzählt Dirrigl am Mobiltelefon. Denn die Tagesetappen seien wie auf der Reise nach China geplant: Immer 30 Kilometer am Tag, dazwischen insgesamt fünf Ruhetage. Und auch während der Reise entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze begleitet ein Reisegefährte Dirrigl in einem Allrad-Lastwagen, der zum Wohnmobil umgebaut ist. Dieser wird auch Futter für Peu transportieren, was Dirrigls Angaben nach spätestens ab Ostanatolien nötig sein wird.

Auf seinem Ritt will Dirrigl 10.000 potenzielle Stammzellspenderinnen und -spender gewinnen. Während seiner Route hat er zusammen mit der Deutschen Stammzellspenderdatei des Roten Kreuzes mehrere Typisierungsaktionen geplant. Zu der fast 18.000 Kilometer langen Reise nach China will Dirrigl dann im kommenden Jahr aufbrechen. Über das Vorhaben hatten zuvor andere Medien berichtet.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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