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Erneute Proteste in Schweinfurt gegen Corona-Politik

Von dpa
02.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Ankerzentrum Unterfranken
Ein Asylsuchender sitzt vor einem Wohnblock im Ankerzentrum. (Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/dpa-bilder)
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Im unterfr├Ąnkischen Schweinfurt sind erneut Gegner der aktuellen Corona-Ma├čnahmen auf die Stra├če gegangen. Im Zentrum der Stadt habe sich am Sonntagabend eine gr├Â├čere Personengruppe von zun├Ąchst mehreren Hundert Menschen versammelt, sagte ein Polizeisprecher. Die Stadt hatte wegen mehrerer Vorf├Ąlle bei fr├╝heren Protesten die Regeln f├╝r Aktionen versch├Ąrft.

Auch bei fr├╝heren Protesten hatten sich zun├Ąchst Menschen rund um den Markt im Stadtzentrum eingefunden. Der Verlauf sei bisher so wie andere Male auch, sagte der Polizeisprecher. Mit Lautsprecheransagen habe die Polizei auf die neue Allgemeinverf├╝gung zu solchen nicht angemeldeten Versammlungen aufmerksam gemacht.

Die Stadt Schweinfurt hatte eine Allgemeinverf├╝gung erlassen, dass Kundgebungen nur noch ortsfest sein d├╝rfen. Au├čerdem sind Abstand und Maske Pflicht. Polizei und Stadt hatten in den vergangenen Tagen eine Mobilisierung im Internet beobachtet.

Die Polizei positionierte sich mit einem deutlichen Aufgebot an mehreren Stellen der Innenstadt. Ein Gutteil der Beamten war am Marktplatz im Einsatz, wie der Sprecher der Polizei sagte.

Angaben zur Anzahl der Polizeibeamten und zum Einsatzkonzept wollte der Sprecher aus taktischen Gr├╝nden nicht machen. Auf Twitter teilte die Polizei Unterfranken mit, die Polizei in Schweinfurt sei mit "zahlreichen Unterst├╝tzungskr├Ąften im Einsatz". Stadt und Polizei hatten vorab zu den Protesten mehr als 2500 Teilnehmende erwartet.

Unterfrankens Polizeipr├Ąsident Detlef Tolle k├╝ndigte via Twitter kurz vor Beginn der Aktionen an: "Spazierg├Ąnge, wie wir sie aktuell im Kontext des Protests gegen Corona-Ma├čnahmen sehen, werden nicht toleriert und von der Polizei als Versammlungen behandelt. Wer f├╝r die Versammlung wirbt, muss sie auch anzeigen."

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Angemeldet gewesen war in Schweinfurt f├╝r Sonntag lediglich eine kleinere Aktion. Diese war am sp├Ąteren Nachmittag nach Angaben des Polizeisprechers ohne Zwischenf├Ąlle wieder beendet.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag hatte es in Schweinfurt eine unangek├╝ndigte Versammlung gegeben, bei der es zu Aggression und Gewalt gekommen war. Ein vier Jahre altes Kind war durch Pfefferspray leicht verletzt worden, als seine Mutter offenbar die Polizeikette durchbrechen wollte. Bei einer Kundgebung vor Weihnachten hatten Teilnehmende nach Polizeiangaben versucht, ein Zivilfahrzeug der Polizei in Brand zu setzen.

In der unterfr├Ąnkischen Stadt w├Ąchst unterdessen der Widerstand gegen die Demonstrationen und Zusammenk├╝nfte der Querdenker-Szene. Die evangelische Kirche hatte f├╝r Sonntagabend zu einem Friedensgebet eingeladen. Die katholische Kirche hatte angek├╝ndigt, alle Glocken der Kirchen l├Ąuten zu lassen.

Etliche B├╝rger Schweinfurts stellten sich unter einem Aufruf mit dem Titel "Schweinfurter Erkl├Ąrung" den unangek├╝ndigten Versammlungen entgegen. "Die Parolen einer lautstarken Minderheit, dass der Staat wie eine Diktatur handelt, sind absurd und verh├Âhnen alle Opfer von Diktaturen, in der Vergangenheit und heute", hei├čt es in der Erkl├Ąrung. Die Unterzeichner rufen dazu auf, den Empfehlungen der Wissenschaft zu vertrauen und den Versammlungen fernzubleiben.

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