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Sieg gegen Pawel Glazewski: Jürgen Brähmer macht kurzen Prozess und bleibt Weltmeister

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Rekord-K.o.  

Brähmer macht kurzen Prozess und bleibt Weltmeister

07.12.2014, 12:04 Uhr | t-online.de, sid, dpa

Sieg gegen Pawel Glazewski: Jürgen Brähmer macht kurzen Prozess und bleibt Weltmeister. Der entscheidende Moment: Jürgen Brähmer trifft Pawel Glazewski mit einem Leberhaken. (Quelle: imago/Jan Huebner)

Der entscheidende Moment: Jürgen Brähmer trifft Pawel Glazewski mit einem Leberhaken. (Quelle: Jan Huebner/imago)

Max Schmeling, Henry Maske, Sven Ottke - mit seinem Blitz-K.o. nach 55 Sekunden stellte Jürgen Brähmer seine prominenten deutschen Vorgänger auf dem WM-Thron zumindest in puncto Schnelligkeit in den Schatten. Ein präziser Leberhaken beendete spektakulär den kürzesten Titelkampf, den jemals ein deutscher Box-Weltmeister erfolgreich bestritt.

Und während bei anderen 36 Jahre alten Faustkämpfern die Leistungskurve langsam nach unten zeigt, fühlt sich der alte und neue WBA-Weltmeister im Halbschwergewicht fit wie nie und will noch einmal so richtig durchstarten. "Ich spüre, dass ich weiter Luft nach oben habe, das will ich in den kommenden Jahren fortsetzen", sagte der Schweriner.

Leberhaken sitzt

Dass sich Brähmer "so frisch wie noch nie im Ring" gefühlt hatte, bekam sein Herausforderer Pawel Glazewski brutal zu spüren. Nach exakt 43 Sekunden schlug ein Leberhaken des Rechtsauslegers bei ihm ein. Der Pole krümmte sich vor Schmerzen, kam nicht mehr rechtzeitig auf die Beine und wurde nach nicht einmal einer Minute ausgezählt.

"Ein Paradeschlag, besser kann man es nicht machen", lobte Trainer Karsten Röwer seinen Schützling. Und das Brähmer-Management gibt nun ebenfalls richtig Gas. Schon am 21. März in Rostock wird der Mecklenburger vor heimischem Publikum seinen WM-Gürtel erneut verteidigen - dann vor den Kameras des neuen TV-Partners Sat.1.

Kommt es zum Duell mit Abraham?

Der Privatsender, der die ARD nach 14 Jahren Zusammenarbeit mit Sauerland Event ablöst, kann sich auf spannend Kämpfe freuen. In der Hansestadt wird Brähmer noch einmal im Halbschwergewicht in den Ring steigen, doch ein Wechsel ins Super-Mittelgewicht mit deutschen Rivalen wie Arthur Abraham, Robert Stieglitz und Felix Sturm würde lukrative Duelle für den deutschen Fernsehmarkt versprechen.

"Ich habe ja noch ein bisschen Babyspeck, der kann noch runter", witzelte Brähmer über die Pläne seines Promoters Wilfried Sauerland. Der Grandseigneur der deutschen Box-Manager freut sich jedenfalls schon auf einen sportlichen Aufschwung: "Wir können jetzt bessere Kämpfe anbieten, uns werden gute Zeiten bevorstehen."

Beginnen wird die neue TV-Partnerschaft am 21. Februar. In der Berliner O2 World kommt es zu einem Rematch zwischen dem gebürtigen Armenier Abraham und Paul Smith aus Großbritannien. Bei einem ersten Aufeinandertreffen Ende September in Kiel hatte der WBO-Weltmeister im Super-Mittelgewicht gegen den englischen Herausforderer nicht ganz unumstritten nach Punkten die Oberhand behalten.

Glanzloser Sieg von Culkay

Einen Kampf um den WM-Gürtel strebt für das kommende Jahr auch Halbmittelgewichts-Europameister Jack Culcay an. Doch der einstige Amateur-Weltmeister konnte bei seinem mühsamen Punktsieg gegen Karim Merroudj aus Frankreich nicht überzeugen. Und so empfahl Sauerland auch ihm, ein paar Kilo abzukochen: "Das Weltergewicht wäre die richtige Gewichtsklasse für ihn."

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