Sie sind hier: Home > Sport > Eishockey WM >

Eishockey-WM: Nächster Rückschlag – Finnland zu stark für Deutschland

Eishockey-WM  

Nächster Rückschlag – Finnland zu stark für DEB-Team

30.05.2021, 11:18 Uhr | dd, sid

Eishockey-WM: Nächster Rückschlag – Finnland zu stark für Deutschland. Deutschlands Jonas Müller (l.) im Duell mit Finnlands Teemu Turunen. (Quelle: Reuters)

Deutschlands Jonas Müller (l.) im Duell mit Finnlands Teemu Turunen. (Quelle: Reuters)

Die Mannschaft von Bundestrainer Toni Söderholm gerät gegen Finnland früh in Rückstand, kämpft sich aber in die Partie zurück. Besonders die Schlussphase wird zum echten Krimi.

Rückschlag für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft im Kampf um das WM-Viertelfinale. Im fünften Gruppenspiel kassierte die Mannschaft von Bundestrainer Toni Söderholm ein knappes 1:2 (0:1, 1:0, 0:1) gegen den amtierenden Weltmeister Finnland. Durch die zweite Niederlage in Folge steht das DEB-Team nun in den letzten beiden Gruppenpartien gegen die USA (Montag) und Lettland (Dienstag) stark unter Druck, um es noch unter die letzten Acht zu schaffen.

Drei Tage nach dem 2:3 gegen Aufsteiger Kasachstan ist Deutschland mittlerweile auf den vierten Tabellenplatz in der Vorrundengruppe B abgerutscht.

Der künftige Mannheimer Korbinian Holzer (28.) erzielte das einzige Tor für die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), die ihre letzten beiden WM-Duelle mit den Finnen gewonnen hatte. Anton Lundell (7.) und Arttu Ruotsalainen (52.) besiegelten die 33. Niederlage im 53. WM-Vergleich mit dem dreimaligen Weltmeister. Die deutsche Mannschaft benötigt für ein Weiterkommen aller Voraussicht nach noch einen Sieg aus den letzten beiden Gruppenspielen.

Die DEB-Auswahl tat sich anfangs schwer

Gegen sein Heimatland hatte Söderholm erstmals umgestellt. Für den nach einem Check gegen den Kopf angeschlagenen Lukas Reichel rückte der Münchner John Peterka in die Berliner Sturmreihe. Außerdem gaben der Straubinger Andreas Eder und der Düsseldorfer Daniel Fischbuch ihr WM-Debüt. Das Trio fügte sich gut ins Spiel ein. Dafür saßen Verteidiger Marcel Brandt (Straubing) und Angreifer Lean Bergmann (San Jose) auf der Tribüne.

Noch nicht zur Verfügung stand NHL-Stürmer Dominik Kahun, der nach dem Play-off-Aus mit den Edmonton Oilers nachgereist war. Der 25-Jährige befindet sich noch in der vorgeschriebenen Team-Quarantäne.

Nach zwei spielfreien Tagen tat sich die DEB-Auswahl schwer, wieder in ihren Rhythmus zu kommen. Mit hohem Tempo setzte der Weltmeister Söderholms Team unter Druck. Die erste Strafzeit, die Jungstar Moritz Seider kassierte, brachte gleich einen frühen Rückstand: Nur acht Sekunden Überzahl reichten den Finnen zum 1:0. Es dauerte bis zur elften Minute, bis Marcel Noebels die erste Chance für die deutsche Mannschaft vergab. Die beste Möglichkeit zum Ausgleich im ersten Drittel hatte Tobias Rieder, der nach einem Alleingang knapp das kurze Eck verfehlte (18.).

Kühnhackl überragte defensiv

Im zweiten Abschnitt steigerte sich die DEB-Auswahl weiter und kämpfte sich immer mehr auf Augenhöhe mit den Finnen. Der Ausgleich fiel allerdings überraschend: Stefan Loibl legte den Puck zurück, Holzer erzielte von der blauen Linie seinen zweiten Turniertreffer. Auf der anderen Seite ließ die deutsche Mannschaft nur wenige Chancen des Titelverteidigers zu und arbeitete stark nach hinten.

Im Schlussdrittel überstand das deutsche Team eine erneute Unterzahlsituation, weil die Spieler wie schon beim 3:1-Coup gegen Kanada zahlreiche Schüsse blockten – allen voran der zweimalige Stanley-Cup-Sieger Tom Kühnhackl. Ein Konter brachte Finnland erneut in Führung.

Verwendete Quellen:
  • Mit Material der Nachrichtenagentur SID

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: