HomeSportFormel 1

Formel 1 – Charles Leclerc: "Dann verdiene ich es nicht, Weltmeister zu werden"


"Dann verdiene ich es nicht, Weltmeister zu werden"

  • David Digili
Von David Digili

Aktualisiert am 25.07.2022Lesedauer: 2 Min.
Nachrichten
Wir sind t-online

Mehr als 150 Journalistinnen und Journalisten berichten rund um die Uhr für Sie über das Geschehen in Deutschland und der Welt.

Fassungslos: Charles Leclerc nach seinem Aus in Le Castellet.
Fassungslos: Charles Leclerc nach seinem Aus in Le Castellet. (Quelle: IMAGO/Carl Bingham)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextRussland plant offenbar AusreiseverbotSymbolbild für einen TextPolarluft bringt Kälte nach DeutschlandSymbolbild für einen TextSuper Bowl: Halbzeitshow-Star steht festSymbolbild für einen TextBalkongeländer bricht – SchwerverletzteSymbolbild für einen TextBayern-Star spricht über DepressionenSymbolbild für einen TextHoeneß: Wut-Anruf in TV-SendungSymbolbild für einen TextFirmenfeier eskaliert: Mehrere VerletzteSymbolbild für einen TextFlick will nicht lange DFB-Coach seinSymbolbild für einen TextExhibitionist entblößt sich vor MädchenSymbolbild für einen TextElefantenbaby überrascht PflegerSymbolbild für einen TextWiesn: Sexueller Übergriff auf SchlafendeSymbolbild für einen Watson TeaserHerzogin Meghan: Erneut heftige VorwürfeSymbolbild für einen TextErnte gut, alles gut - jetzt spielen

Charles Leclerc scheidet in Führung liegend beim Großen Preis von Frankreich aus, Konkurrent Verstappen profitiert. Nicht zum ersten Mal in der Saison.

Immer wieder: ganz tiefe Atemzüge. Einer nach dem anderen. Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausatmen. Angestrengt. Und voller Frust. Dann brach es aus Charles Leclerc im Teamfunk heraus: "Nooooooooo!" schrie der Monegasse wütend und enttäuscht. Gerade hatte sich der Ferrari-Pilot in Kurve 11 mit seinem Boliden gedreht und ist dann in die Streckenbegrenzung eingeschlagen – das Aus in Runde 18 beim Großen Preis von Frankreich am Sonntag.

Empfohlener externer Inhalt
Twitter
Twitter

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Bitter: Leclerc lag zu dem Zeitpunkt in Führung, hatte einen hervorragenden Start erwischt, konnte danach Attacken von Weltmeister und Konkurrent Max Verstappen erfolgreich abwehren. Am Ende standen aber: Null Punkte – und der Abstand auf den späteren Sieger Verstappen im Titelrennen war auf 63 Zähler angewachsen.

"Es ist mein Fehler"

Ferrari patzt – wieder einmal. Und Leclerc sprach danach Klartext: "Das ist inakzeptabel. Ich muss das in den Griff bekommen." Der 24-Jährige gab auch in für ihn typisch offener Art zu: Der Crash geht auf seine Kappe. "Ich wollte zu viel, bin wahrscheinlich mit einem Reifen auf eine verschmutzte Stelle gekommen. Es ist mein Fehler, und wenn ich weiter solche Fehler mache, dann verdiene ich es auch nicht, Weltmeister zu werden."

Anzeigen
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Symbolbild für ein Video
Baerbock kontert Lawrow in knapp 20 Sekunden aus

Für Leclerc war es bereits der dritte Ausfall der laufenden Saison.

- Großer Preis von Spanien, 22. Mai: Leclerc scheidet in Runde 27 mit Motorschaden aus. Verstappen gewinnt.

- Großer Preis von Aserbaidschan, 12. Juni: Leclerc scheidet in Runde 21 mit Motorschaden aus. Verstappen gewinnt.

- Und nun der Große Preis von Frankreich, 24. Juli: Leclerc scheidet in Runde 18 aus. Verstappen gewinnt.

Und der Niederländer zieht im Titelrennen davon. Aktueller Stand: Verstappen 233 Punkte, Leclerc als schärfster Verfolger 170. "Ich verliere zu viele Punkte", gestand Leclerc nun selbst bei "Sky" ein. Denn zu den Ausfällen hinzu kommen auch noch Patzer in den Rennen. "In Imola waren es 7 (Leclerc hatte sich auf Platz 3 liegend gedreht, fuhr am Ende auf Platz 6 und erhielt nur 8 statt 15 Zähler, Anm. d. Red.), hier jetzt 25, weil ich wirklich glaube, dass wir heute das stärkste Auto auf der Strecke hatten. Wenn ich am Ende also wegen 32 Punkten den Titel nicht gewinne, dann weiß ich, wieso."

Selbst Verstappen gestand am Sonntagabend ein: Seine WM-Führung "ist größer als sie eigentlich sein sollte" – dank Ferraris gütigem Zutun. Am kommenden Wochenende beim Großen Preis von Ungarn können Charles Leclerc und die Scuderia Wiedergutmachung betreiben und den Kampf um die Weltmeisterschaft wieder offener gestalten. Oder eben auch nicht.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • Aussagen von Charles Leclerc und Max Verstappen nach dem Rennen
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
FerrariFrankreichMax Verstappen
Motorsport

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website