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Formel 1: Weltmeister Max Verstappen im Porträt


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Traum perfekt

Von t-online, jre

Aktualisiert am 09.10.2022Lesedauer: 3 Min.
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Max Verstappen: Der Red-Bull-Pilot spricht neben seiner Heimatsprache, der niederländischen, auch die englische und die deutsche Sprache. (Quelle: via www.imago-images.de)
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Max Verstappen ist ein Mann der Rekorde. Jetzt krönt er sich auf denkbar ungewöhnliche Weise zum zweiten Mal zum Formel-1-Weltmeister. Ein Porträt.

Max Verstappen ist gerade einmal 17, als er 2015 in der Formel 1 an den Start geht. Er ist damit der jüngste Fahrer der Geschichte. Mit 18 wird er der bis dato jüngste Grand-Prix-Sieger. Es sind erst die Anfänge einer bisher sehr beeindruckenden Karriere – die heute in Suzuka ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht hat.

In Japan holt er sich seinen zweiten Formel-1-Weltmeistertitel. Verstappen profitiert davon, dass sein Konkurrent Charles Leclerc eine Kurve verpasst, dafür eine Fünf-Sekunden-Strafe kassiert und so den zweiten Platz nachträglich an Red-Bull-Pilot Sergio Perez abgeben muss. Obwohl nur 28 der 53 geplanten Runden gefahren werden, vergibt der Automobil-Weltverband FIA volle Punkte. Nach Rennende herrscht Verwirrung: Doch dann ist klar: Der 25-Jährige verteidigt seinen Titel aus dem Vorjahr – Weltmeister!

Rennfahren im Blut

Das Rennfahren ist dem Niederländer in die Wiege gelegt. Sein Vater Jos Verstappen war selbst Formel-1-Pilot und seine Mutter Sophie eine erfolgreiche Kartfahrerin. Auch Verstappen startet mit dem Kartfahren und ist dort bis 2013 sehr erfolgreich. 2014 erhält er ein Cockpit in der Formel 3 und wird dort mit einigen Rennsiegen insgesamt Dritter. Das bringt ihm 2015 einen Platz bei Scuderia Toro Rosso, das ebenfalls von Red Bull gesponsert wurde, in der Formel 1.

Der Erfolg, er kommt nicht von ungefähr. Sein Vater Jos verlangt dem Sohn Disziplin und harte Arbeit ab. In einem Interview mit dem "Münchner Merkur" und der "tz" hat Verstappen erzählt: "Wir sind fast jeden Freitag nach der Schule mit dem Bus nach Italien gefahren. Dort standen zwei Tage Training auf dem Programm und am Sonntag das Rennen. Abends sind wir wieder nach Hause, am Montag ging es wieder in die Schule."

Unkontrolliertes Verhalten zu Beginn seiner Karriere

Die Formel-1-Karriere des Niederländers nimmt ihren Lauf. Für die Scuderia Toro Rosso sammelt er 49 Punkte. Er ist der jüngste Formel-1-Fahrer überhaupt, der Punkte einfährt. 2016 geht er zunächst erneut für vier Rennen für Toro Rosso an den Start. Dann wechselt er die Cockpits mit dem bis dahin für Red Bull Racing fahrenden Daniil Kwjat. Verstappen gelingt in seinem ersten Rennen auf Anhieb der erste Sieg. Die Sensation ist perfekt. Insgesamt beendet er seine erste Red-Bull-Saison auf Platz fünf. Es folgen 2017 Rang sechs, 2018 Platz vier sowie 2019 und 2020 jeweils Position drei.

In der frühen Phase seiner Karriere fällt der junge Verstappen einige Male durch seinen riskanten Fahrstil mit extremen Manövern auf. Seine Nerven hat er nicht voll im Griff. Das zeigt beispielsweise ein Vorfall im Jahr 2018. In Führung liegend will der Red-Bull-Pilot Esteban Ocon überrunden. Dieser sorgt mit einer völlig unnötigen Aktion allerdings für eine Kollision, die Verstappen den Sieg kostet. Im Anschluss schimpft er ohne Ende und greift Ocon nach dem Rennen körperlich an. Für dieses unprofessionelle Verhalten wird er mit zwei Tagen Öffentlichkeitsdienst beim Automobil-Weltverband FIA bestraft.

Verstappen im privaten und sportlichen Glück

Nerven hin oder her, die Leistungen stimmen, Verstappen ist nicht aufzuhalten. 2020 findet er auch sein privates Glück. Anfang Januar 2021 machen er und Kelly Piquet, die Tochter des dreimaligen Weltmeisters Nelson Piquet, ihre Beziehung öffentlich. Und die hat es in sich: Ihr Ex-Partner ist Daniil Kwjat, der 2016 sein Cockpit an Verstappen verloren hat.

Nur wenige Monate nach dem Aufflammen der neuen Liebe erfüllt sich Verstappens großer sportlicher Traum. In einem Herzschlagfinale kann er sich im letzten Rennen in Abu Dhabi gegen Lewis Hamilton durchsetzen und gewinnt mit 24 Jahren seine erste Weltmeisterschaft. Insgesamt sammelt er zehn Saisonsiege. Immer wieder betont er: "Ohne meinen Dad würde ich heute nicht hier sitzen. Als er mit der Formel 1 aufgehört hat, hat er die nächsten zwölf Jahre geopfert und alles gemacht, damit ich da bin, wo ich jetzt bin."

In der Saison 2022 tritt Verstappen fast von Beginn an dominant auf, steht nach 16 Rennen bereits bei sensationellen elf Saisonsiegen. Der zweite Weltmeisterschaftstitel ist die logische Konsequenz. Sein großes Ziel hat er schon einmal erreicht. Verstappen sagte 2016 in einem Interview mit "Motorsport Total" auf die Frage, wo er sich selbst in zehn Jahren sehe: "Vielleicht Weltmeister, aber das werden wir erst sehen. Das ist natürlich der Traum." Ein Traum, den er sich inzwischen schon zweimal erfüllt hat.

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Verwendete Quellen
  • Red Bull: Max Verstappen
  • Formula 1: Max Verstappen
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