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Formel 1: Ausstieg wegen Regelwerk? Ferrari macht offenbar Ernst

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Es geht um Regeln  

Formel-1-Ausstieg? Ferrari macht offenbar Ernst

23.03.2018, 08:35 Uhr | sid, t-online.de

Formel 1: Ausstieg wegen Regelwerk? Ferrari macht offenbar Ernst. Sebastian Vettel im Ferrari auf der Strecke in Australien. Am Sonntag findet das erste Rennen der Saison statt. (Quelle: dpa/Dave Acree)

Sebastian Vettel im Ferrari auf der Strecke in Australien. Am Sonntag findet das erste Rennen der Saison statt. (Quelle: Dave Acree/dpa)

Der Fiat-Chrysler-Chef hatte in den vergangenen Monaten mehrfach offen mit einem Ausstieg gedroht – Teamchef Arrivabene unterstreicht nun die Überlegungen. Es geht um das Regelwerk.

Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene hat die Drohungen bezüglich eines möglichen Ausstiegs seines Rennstalls nach der Formel-1-Saison 2020 unterstrichen. Er könne zwar nicht für Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne sprechen, aber "man sollte ihn ernst nehmen", sagte Arrivabene am Freitag am Rande des Großen Preises von Australien.

Es geht um die Saison 2021

Marchionne hatte in den vergangenen Monaten mehrmals offen mit dem Ausstieg des ältesten und erfolgreichsten Formel-1-Rennstalls aus der Königsklasse gedroht, sollte sich das Reglement zur Saison 2021 dahingehend verändern, dass die Motoren deutlich preiswerter werden und die Aerodynamik an Komplexität verliert.

"Wenn wir den Sandkasten so stark verändern, dass man ihn nicht mehr als Sandkasten erkennt, dann möchte ich nicht mehr darin spielen", hatte Marchionne (65) im vergangenen Winter gesagt.

Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene bei der Pressekonferenz. (Quelle: Reuters/Brandon Malone)Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene bei der Pressekonferenz. (Quelle: Brandon Malone/Reuters)

Gegenwind vom Red-Bull-Teamchef

Auch Arrivabene, Chef des viermaligen Weltmeisters Sebastian Vettel, hält wenig von einer Gleichmacherei der Teams zu dem Zweck, den Abstand zwischen den Werksteams und den Privatteams zu verringern. "Du kannst doch auch Cristiano Ronaldo nicht sagen: Hör auf zu treffen, weil Real Madrid sonst zu stark ist", sagte der 61-Jährige in Melbourne.

Gegenwind erhielt Arrivabene von Red-Bull-Teamchef Christian Horner. Der bemängelte, die Fahrer spielten "im Moment eine zu geringere Rolle", weil die hochgezüchteten Boliden den Rahmen zu stark vorgäben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid

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