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Vettel fĂ€hrt wieder nur hinterher – Ferrari-Star rĂ€tselt

Von t-online, sid
Aktualisiert am 14.08.2020Lesedauer: 2 Min.
Sebastian Vettel im Ferrari: Das Training in Spanien lief erneut enttÀuschend.
Sebastian Vettel im Ferrari: Das Training in Spanien lief erneut enttÀuschend. (Quelle: HochZwei/imago-images-bilder)
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In Spanien wollte Sebastian Vettel mit einem verĂ€nderten Boliden noch einmal neu angreifen. Doch im Training sah er wieder nur die RĂŒcklichter der Silberpfeile. Über die GrĂŒnde war er sich noch nicht wirklich klar.

Anderthalb Sekunden RĂŒckstand auf die Spitze hatte Vettel in der zweiten Session am Nachmittag, ganz vorne stand mal wieder Lewis Hamilton im Mercedes. Der Weltmeister distanzierte seinen Teamkollegen Valtteri Bottas um knapp drei Zehntel, in der schnelleren Session am Vormittag hatte noch der Finne hauchdĂŒnn vorne gelegen.


Formel 1 2020: Von Mercedes bis Ferrari – das sind die Autos der Teams

Mercedes
Ferrari
+8

Auch Leclerc enttÀuscht

Hinter den Silberpfeilen klaffte bereits eine große LĂŒcke. Max Verstappen im Red Bull bestĂ€tigte als Dritter seine Rolle als erster Herausforderer und machte damit Hoffnung auf den nĂ€chsten Coup. Am vergangenen Sonntag hatte er in Silverstone gewonnen, Mercedes kĂ€mpfte bei hohen Temperaturen dabei ĂŒber die Renndistanz mit seinen Reifen. FĂŒr den sechsten Saisonlauf am Sonntag (ab 15.10 Uhr im Liveticker bei t-online.de) ist mit Ă€hnlichen Bedingungen zu rechnen, Verstappen könnte dann erneut zur Gefahr fĂŒr Hamilton und Bottas werden.

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Max Verstappen: Der Red-Bull-Pilot will die Silberpfeile wieder Àrgern.
Max Verstappen: Der Red-Bull-Pilot will die Silberpfeile wieder Àrgern. (Quelle: HochZwei/imago-images-bilder)

Mit der Spitze wird Ferrari auch in Barcelona nichts zu tun haben, das wurde schon zum Auftakt deutlich. Charles Leclerc landete am Nachmittag immerhin auf Rang sechs, beim Blick auf das Tableau konnte die Scuderia allerdings nicht zufrieden sein: Romain Grosjean im Haas, ausgestattet mit einem Ferrari-Motor, war als FĂŒnfter schneller als der beste Rote.

Vettel konnte die Hoffnungen auf einen AufwĂ€rtstrend zunĂ€chst nicht erfĂŒllen. Schon bei den beiden Rennen zuletzt in Silverstone war er stets deutlich langsamer gewesen als Teamkollege Leclerc, er selbst rĂ€tselte ĂŒber die GrĂŒnde.

"Wir glauben nicht, dass das Chassis zuletzt das Problem war"

Unter der Woche entdeckte die Scuderia einen kleinen Schaden am Chassis und stattete Vettel mit einem neuen Fahrgestell aus. Ferrari bezeichnete das Problem zwar als vermutlich nicht relevant fĂŒr die Performance, Vettel hoffte dennoch auf Besserung mit dem neuen ArbeitsgerĂ€t.

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Zumindest die EindrĂŒcke vom Freitagnachmittag Ă€hnelten aber stark denen aus Silverstone. Vettel, am Vormittag noch FĂŒnfter, rutschte im zweiten Training wieder ins Mittelfeld ab: Nur Platz zwölf stand am Ende des Tages zu Buche, der RĂŒckstand auf Leclerc betrug drei Zehntelsekunden.

"Wir glauben nicht, dass das Chassis zuletzt das Problem war", bekrĂ€ftigte Teamchef Mattia Binotto bei Sky, "trotzdem wollten wir diese Sorge ausschließen. Wir wollen Seb unterstĂŒtzen, damit er so gut wie möglich abliefern kann." Der Italiener widersprach den jĂŒngsten Spekulationen, Ferrari plane eine Absetzung Vettels schon wĂ€hrend der laufenden Saison. "Es gibt ĂŒberhaupt keinen Grund, daran zu denken", sagte er: "Er ist Teil unserer Familie."

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Allerdings nur bis zum Ende des Jahres, dann muss Vettel gehen. Und wie es aussieht, könnten bis dahin noch ein paar schwierige Rennwochenenden anstehen.

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  • Melanie Muschong
Von Melanie Muschong
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