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Formel 1 – Sebastian Vettel ganz selbstkritisch: "Bin bei Ferrari gescheitert"

Formel-1-Star ganz offen  

Vettel selbstkritisch: "Bin bei Ferrari gescheitert"

07.10.2020, 19:26 Uhr

Formel 1 – Sebastian Vettel ganz selbstkritisch: "Bin bei Ferrari gescheitert". Sebastian Vettel im Ferrari-Rot: Ab der kommenden Saison fährt der viermalige Weltmeister für das kommende Aston-Martin-Team. (Quelle: imago images)

Sebastian Vettel im Ferrari-Rot: Ab der kommenden Saison fährt der viermalige Weltmeister für das kommende Aston-Martin-Team. (Quelle: imago images)

Der viermalige Weltmeister spricht in einem Podcast über seine Zeit bei der Scuderia Ferrari – und spart nicht mit Kritik an sich selbst. Dazu äußert sich Sebastian Vettel auch zu seinem Wechsel zu Aston Martin.

Sebastian Vettel blickt selbstkritisch auf seine Formel 1-Zeit bei Ferrari zurück. "Es stimmt, dass ich gescheitert bin, weil ich mir das Ziel gesetzt habe, die Weltmeisterschaft mit Ferrari zu gewinnen", räumte der 33-Jährige in einem am Mittwoch vor dem Grand Prix der Eifel auf dem Nürburgring veröffentlichen Podcast der Formel 1 ein, "ich bin gescheitert, ich habe es nicht hinbekommen".

Vettel war zur Saison 2015 von Red Bull als viermaliger Weltmeister zu Ferrari gewechselt und wollte wie sein Idol Michael Schumacher mit der Scuderia eine Titel-Ära einläuten. Über WM-Platz zwei mit Ferrari 2017 und 2018 kam er aber nicht hinaus.


"Es gibt Dinge, die ich hätte besser machen müssen, Dinge, die ich vielleicht hätte früher sehen sollen, Kämpfe, die ich vielleicht nicht hätte aufnehmen sollen", befand Vettel. Er blicke aber auf seine Zeit bei Ferrari nicht mit Bedauern zurück, zumal er als Person gereift sei und dazugelernt habe.

Ab kommender Saison fährt der Heppenheimer für das Werksteam von Aston Martin, das aktuell noch als Rennstall Racing Point an den Start geht. "Es klingt wie ein Projekt, das Spaß machen wird", sagte Vettel. "Dort werden viele Dinge ein erstes Mal geschehen, und ich denke, dass es eine unglaublich herausfordernde Reise für das ganze Team ist."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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