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Formel 1 in den Niederlanden: Schlaglichter zum Circuit Park Zandvoort

Formel 1 in den Niederlanden  

Schlaglichter zum Circuit Park Zandvoort

01.09.2021, 07:24 Uhr | dpa

Formel 1 in den Niederlanden: Schlaglichter zum Circuit Park Zandvoort. Der Niederländer Max Verstappen vom Team Red Bull Racing testet die renovierte Rennstrecke.

Der Niederländer Max Verstappen vom Team Red Bull Racing testet die renovierte Rennstrecke. Foto: Peter Dejong/AP/dpa. (Quelle: dpa)

Zandvoort (dpa) - Nach 36 Jahren ist die Formel 1 zurück im niederländischen Zandvoort. Hier ein paar Schlaglichter zum Rennen:

Die Strecke:Trotz der Modernisierung ist Zandvoort ein Kurs vom alten Schlag. Die 1948 erbaute Strecke gehört mit einer Rundenlänge von nur 4,259 Kilometern zu den kürzesten im Kalender. Und es ist schnell auf der kurvigen Fahrt durch die Dünen, die mancher Pilot als "irre" beschreibt. Spektakulär wirken die untypischen Steilkurven, vor allem die Arie Luyendijkkurve kurz vor Rundenende. Für die Rückkehr der Formel 1 musste die Sicherheit umfassend erhöht werden.

Die Lage:Der Kurs liegt teilweise in einem Naturschutzgebiet, das macht ihn durchaus umstritten. Die Strecke führt durch die Dünen des Nordsee-Erholungsorts Zandvoort, rund 30 Kilometer entfernt von Amsterdam. Der Sand, der häufig auf die Strecke weht, stellt für Fahrer und Teams eine zusätzliche Herausforderung dar.

Die Statistik:Nach 36 Jahren ist die Formel 1 zurück in Zandvoort, auch dank der Popularität von WM-Anwärter Max Verstappen. Zwischen 1952 und 1985 gastierte die Rennserie 30 Mal an der niederländischen Nordsee. Rekordsieger ist der Brite Jim Clark, der viermal gewann. Für den einzigen deutschen Sieg sorgte Wolfgang Graf Berghe von Trips im Jahr 1961.

Das unvergessene Rennen:So manchem PS-Begeisterten ist Zandvoort noch durch die beeindruckenden Aufnahmen aus John Frankenheimers Film "Grand Prix" von 1966 bekannt. Eines der spannendsten Rennen indes war der bisher letzte Formel-1-Auftritt 1985, als Niki Lauda zum letzten Mal in seiner Karriere ein Sieg gelang. Im knallharten Duell mit McLaren-Kollege Alain Prost setzte sich der Österreicher am Ende mit 0,2 Sekunden Vorsprung durch.

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