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Mercedes hat es nicht kapiert

  • David Digili
Ein Kommentar von David Digili

Aktualisiert am 13.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Kindheitstraum erfüllt: Der Rennsport liegt Max Verstappen im Blut, auf den Titel hat er lange hingearbeitet. (Quelle: t-online)
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Die Proteste von Mercedes gegen die Rennwertung des Saisonfinals werden abgewiesen, die Silberpfeile geben aber nicht auf – und belügen sich damit selbst. Das ist traurig.

Was war das für eine Formel-1-Saison! Ein Jahr für die Geschichtsbücher. Ein Geschenk an alle echten Racingfans. Über dieses packende, erbitterte Duell zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton wird noch in Jahren, ach was, in Jahrzehnten gesprochen werden – und gesegnet sind die, die diesen Zweikampf live miterleben durften.


Mit zwei Jahren beim Papa: So startete die Karriere von Max Verstappen

Max Verstappen ist Formel-1-Weltmeister 2021. Der Niederländer setzte sich in einem atemberaubenden Saisonfinale gegen seinen Rivalen Lewis Hamilton durch. Es ist der größte Triumph in der Karriere des 24-Jährigen. t-online blickt zurück auf seine Anfänge.
Mai 2000: Der gerade einmal zwei Jahre alte Max bekommt von Papa Jos Verstappen das Arrows-Formel-1-Auto erklärt. Wieviel er davon wohl schon verstanden hat?
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Ein würdiges Titelrennen mit einem ebenso würdigen Champion Max Verstappen. Unwürdig dagegen ist das Verhalten von Mercedes – das geschlagene Lager um Teamchef Toto Wolff zeigt sich als schlechter Verlierer. Statt den Ausgang der Weltmeisterschaft anzuerkennen, verbeißt sich das Team in Beschwerden und Einsprüchen, zweifelt die Entscheidung weiter an.

Die Wahrheit ist eine andere: Die Stewards haben richtig entschieden, die Proteste der Silberpfeile gegen die Wertung des Rennens abzuschmettern. Gut so! Die Weltmeisterschaft der Formel 1, der Titel der Königsklasse wird auf der Strecke gewonnen – nicht am grünen Tisch! Das hat Mercedes in diesem Moment nicht kapiert.

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Alle Wut, alle Enttäuschung bei Mercedes über die unfassbar knappe Entscheidung und verschiedene Begleitumstände ist verständlich. Das sind Emotionen, die Rennsportfans sehen wollen. Riskante Manöver, heiße Duelle, Freud und Leid. Hamilton flucht wie ein Rohrspatz über den Teamfunk, Wolff pfeffert seine Kopfhörer zu Boden. Das ist Leidenschaft! Aber: Wut und Enttäuschung waren noch nie gute Ratgeber.

Dass die Rennleitung um Michael Masi besonders in den letzten Saisonrennen nicht immer souverän wirkte und kein gutes Bild abgab, ist unbestreitbar und muss in der Königsklasse noch diskutiert werden. Masi wirkte zeitweise überfordert, seiner Aufgabe nicht mehr gewachsen und ist in dieser Position schwerlich noch tragbar. Und es ist auch gut möglich bis wahrscheinlich, dass Red Bull an Mercedes-Stelle genau so handeln und noch durch die allerhinterste Hintertür versuchen würde, die Titelentscheidung anzufechten.

Die Mercedes-Teamleitung um Wolff hat aber den Moment verpasst, an dem es richtig gewesen wäre, die eigene Niederlage einzugestehen und Red Bull und Verstappen zur Weltmeisterschaft zu gratulieren.

Statt die Entscheidung der Stewards zu akzeptieren, wird Widerspruch eingelegt, wird sich an den letzten Grashalm geklammert – und dabei die Realität verleugnet. Denn Max Verstappen ist verdient Weltmeister geworden. Man möchte Mercedes zurufen: Hallo, aufwachen!

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Einer machte vor, wie Größe in der Niederlage aussieht: Lewis Hamiltons Vater Anthony sorgte für einen der bewegendsten Momente dieses Rennsonntags, als er Max Verstappen und dessen Vater Jos emotional gratulierte. Schade, dass Mercedes eben diese Größe fehlt.

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  • Melanie Muschong
Von Melanie Muschong
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