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FC St. Pauli vergibt Derbysieg – HSV-Torwart schießt unfassbares Eigentor


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Schalke schießt Zweitliga-Schlusslicht ab
St. Pauli vergibt Derbysieg – HSV-Torwart schießt Ball ins eigene Tor

Von t-online, sid, dpa, BZU

Aktualisiert am 02.12.2023Lesedauer: 2 Min.
Manolis Saliakas (l.) im Duell mit Immanuel Pherai: Das Derby am Millerntor war heiß umkämpft.Vergrößern des BildesManolis Saliakas (l.) im Duell mit Immanuel Pherai: Das Derby am Millerntor war heiß umkämpft. (Quelle: IMAGO/Justus Stegemann)
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Eine frühe Führung, ein kurioses Eigentor, der FC St. Pauli war klar auf Kurs Heimsieg im Derby gegen den HSV. Doch innerhalb von drei Minuten änderte sich alles.

Der FC St. Pauli hat im Stadtderby gegen den Hamburger SV eine 2:0-Führung aus der Hand gegeben und nur ein Unentschieden geholt. Dabei profitierten die "Kiezkicker" im Topspiel der 2. Liga von einem unfassbaren Eigentor des Stadtrivalen. HSV-Torwart Daniel Heuer Fernandes drosch einen ungenauen Pass von Verteidiger Guilherme Ramos zum 0:2 ins eigene Tor.

Im Parallelspiel feierte Schalke 04 ein Schützenfest gegen den VfL Osnabrück, erspielte sich gegen das Schlusslicht einen deutlichen 4:0-Heimsieg.

FC St. Pauli – Hamburger SV

St. Pauli dominierte vor 29.153 Zuschauern im ausverkauften Millerntor-Stadion von Beginn an. Jackson Irvines Führungstreffer aus zwölf Metern nach einem Eckball fiel folgerichtig als Ergebnis einer stürmischen Anfangsphase der Gastgeber (15.).

Was dann kam, dürfte sich in jedem Jahresrückblick wiederfinden: Nach riskantem Zuspiel von HSV-Verteidiger Guilherme Ramos hämmerte sich Heuer Fernandes den Ball aus kurzer Distanz mit voller Wucht selbst unter die Latte (27.). Dass die Kugel kurz vorher aufgrund eines Platzfehlers noch unberechenbar auftippte, darf zumindest als mildernder Umstand der unfreiwilligen Slapstick-Einlage gewertet werden.

Auch in der Folge dominierte das Team von Trainer Fabian Hürzeler das Geschehen. Während sich St. Pauli ein ums andere Mal gefällig aus der eigenen Defensive bis ins letzte Drittel kombinierte, gelang dem HSV bis zur Pause offensiv fast nichts.

Auf eine echte Torchance mussten die rund 2.500 HSV-Fans auch in der zweiten Hälfte zunächst warten. Auf dem zunehmend seifiger werdenden Rasen hatten die Gäste nun zwar mehr vom Spiel, der Anschlusstreffer fiel allerdings aus dem Nichts. Nach scharfer Hereingabe von Ignace Van der Brempt drückte Glatzel den Ball über die Linie (58.). Nur zwei Minuten später traf Pherai aus der Drehung und stellte auf 2:2 (60.).

Pl.MannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.Form
1
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Kiel
30194760:34+2661
2
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St. Pauli
301610455:33+2258
3
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Düsseldorf
30167764:35+2955
4
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HSV
30147955:42+1349
6
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Hannover
301113652:37+1546
9
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Fürth
301261240:43-342
10
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Elversberg
301171244:52-840

St. Pauli blieb durch das Unentschieden zwar auch im 15. Saisonspiel unbesiegt, mit der anvisierten Stadtmeisterschaft, dem fünften Derby-Heimsieg hintereinander wurde es für das Team Fabian Hürzeler aber nichts. Der bislang chronisch auswärtsschwache HSV hingegen verhinderte am Freitagabend die vierte Niederlage auf fremdem Platz und dürfte aufgrund des Spielverlaufs mit dem Remis nicht unglücklich sein.

Schalke 04 – VfL Osnabrück

Ein Missgeschick eines königsblauen Eigengewächses hat dem FC Schalke 04 im Abstiegskampf den Weg zum höchsten Saisonsieg geebnet und Uwe Koschinat den Einstieg als Trainer beim VfL Osnabrück gründlich verdorben.

Niklas Wiemann, in der Schalker Jugend groß geworden und unter Trainer Huub Stevens 2019 im Bundesliga-Kader der Königsblauen, lenkte beim 4:0 (1:0) der Schalker den Ball in der 21. Minute ins eigene Netz. Die Deutsche Fußball Liga wertete den Treffer zunächst nicht als Eigentor, sondern für Marcin Kaminski.

Das weniger deutliche 4:0 (70.) dafür als Eigentor von Florian Kleinhansl statt als Treffer von Kenan Karaman. Dazwischen hatten Paul Seguin (49.) und Simon Terodde mit einem auch noch von Wiemann verursachten Foulelfmeter (63.) nachgelegt.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtangenturen SID, dpa
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