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Hamburger SV: Oliver Kreuzer soll neuer Sportchef werden

Kreuzer vor Engagement beim Hamburger SV

27.05.2013, 09:56 Uhr | dpa

Hamburger SV: Oliver Kreuzer soll neuer Sportchef werden. Oliver Kreuzer steht vor einem Wechsel zum Hamburger SV. (Quelle: imago/Eibner)

Oliver Kreuzer steht vor einem Wechsel zum Hamburger SV. (Quelle: imago/Eibner)

Oliver Kreuzer soll neuer Sportchef beim Hamburger SV werden. Nach übereinstimmenden Medienberichten hat sich der Aufsichtsrat des norddeutschen Bundesliga-Traditionsklubs auf den ehemaligen Profi als Nachfolger des beurlaubten Dänen Frank Arnesen geeinigt.

Allerdings muss der HSV für Kreuzer noch die Freigabe aus dem bis 2014 laufenden Vertrag beim Karlsruher SC erreichen. Der Zweitliga-Aufsteiger will dem 47-Jährigen keine Steine in den Weg legen, strebt aber eine Ablösesumme an. Der Verein sei "grundsätzlich bereit", Kreuzer gehen zu lassen, erklärte Präsident Ingo Wellenreuther gegenüber Sky Sport News HD. Allerdings erwarte der KSC eine "entsprechende Entschädigungsleistung".

Das Profil passt

Vom HSV-Aufsichtsrat gab es dazu zunächst weder eine Bestätigung noch ein Dementi. Aufsichtsratschef Manfred Ertel hatte jüngst betont, erst etwas zur Sache mitteilen zu wollen, wenn es auch spruchreif sei. Dazu müssten die in der Vergangenheit oft uneins aufgetretenen Kontrolleure im Aufsichtsrat eine Zwei-Drittel-Mehrheit finden. Es sind acht von elf Stimmen nötig.

Für Kreuzer spricht auch, dass er Thorsten Fink schon lange gut kennt. Der HSV-Coach hatte nach der Trennung von Arnesen gefordert, der Neue müsse "gut zu mir passen". Beide Ex-Profis liegen nach Aussage des einst für den KSC und Bayern München in der 1. Liga aktiven Kreuzer "schon seit Jahren auf einer Wellenlänge".

Schmadtke wohl außen vor

Zudem passt Kreuzer ins Anforderungsprofil des klammen HSV: Er hat nachgewiesen, dass mit kleinem Geld auch größere Erfolge möglich sind. Und verstanden, beim schwach in die Saison gestarteten KSC Ruhe zu bewahren, so dass der Klub letztlich sogar noch als Meister den Sprung zurück in die 2. Liga schaffte.

Der kürzlich bei Hannover 96 ausgeschiedene und bisher als Favorit gehandelte Jörg Schmadtke scheint damit aus dem Rennen. Beide Kandidaten hatten sich am Donnerstag erstmals dem Aufsichtsrat vorgestellt und warten nun auf den offiziellen Bescheid aus Hamburg.

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