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Fußball: Fortuna Düsseldorf verbietet "HoGeSa"-Schriftzug im Stadion

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Nach Krawallen  

Fortuna Düsseldorf verbietet "HoGeSa"-Schriftzug im Stadion

29.10.2014, 18:42 Uhr | sid

Fußball: Fortuna Düsseldorf verbietet "HoGeSa"-Schriftzug im Stadion. Verboten: Der Schriftzug "HoGeSa" hat bei Fortuna Düsseldorf keine Chance mehr. (Quelle: dpa)

Verboten: Der Schriftzug "HoGeSa" hat bei Fortuna Düsseldorf keine Chance mehr. (Quelle: dpa)

Fortuna Düsseldorf verbietet im Stadion ab sofort das Tragen und Zeigen von Kleidungsstücken mit dem Schriftzug "HoGeSa" - Hooligans gegen Salafisten. Wie der Zweitligist mitteilte, wird das Verbot in die Stadionordnung aufgenommen. Die Fortuna ist der erste deutsche Profi-Klub, der diesen Schritt geht.

Verboten hat die Fortuna auch das Zeigen des Schriftzuges "Gnuhonnters", unter dessen Namen sich rechtsgerichtete Hooligans vereinigt haben. Die Düsseldorfer reagierten damit auf die Krawalle bei einer Demonstration am vergangenen Sonntag in Köln, bei der sich rund 4800 Hooligans, Neonazis und Rechtsextremisten Straßenschlachten mit der Polizei lieferten. Dabei wurden 44 Ordnungshüter verletzt. 17 Personen wurden vorübergehend festgenommen.

"Kein Spielraum für Toleranz"

Bei dem Marsch durch die Kölner Innenstadt kam es zu Flaschenwürfen gegen Polizisten und Journalisten sowie zum Einsatz von Pyrotechnik. Die Beamten setzten zwei Wasserwerfer, Pfefferspray und Schlagstöcke ein.

"Insbesondere das gewaltverherrlichende Potenzial beider Verbindungen und der offen zur Schau gestellte, fremdenfeindliche Hintergrund der Verbindung 'Hooligans gegen Salafisten' lässt hier keinen Spielraum für eine Tolerierung dieser Symboliken bei Veranstaltungen von Fortuna Düsseldorf", hieß es in einer Stellungnahme des Zweitligisten.

Bei Zuwiderhandlungen verweigert der Klub den Personen den Eintritt ins Stadion. Falls sie es doch in die Arena geschafft haben, können Fans mit dem Schriftzug auf der Kleidung aus dieser verwiesen werden. Zudem kann die Fortuna Hausverbote aussprechen.

Fortuna für Fehlverhalten der Fans bestraft

Unterdessen ist die Fortuna einmal mehr für das Fehlverhalten seiner Fans zur Kasse gebeten worden. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) belegte den Klub wegen zweier Fälle fortgesetzten unsportlichen Verhaltens mit einer Geldstrafe in Höhe von 25.000 Euro. Während des Erstrundenspiels im DFB-Pokal bei Kickers Würzburg am 17. August (2:3 n.V.) wurden im Düsseldorfer Zuschauerblock mehrere bengalische Feuer und Rauchbomben gezündet.

Zudem kletterten kurz nach Ende der Verlängerung rund 15 Düsseldorfer Zuschauer über die Innenraumumzäunung und gelangten auf die Tartanbahn, ehe sie nach kurzzeitigen Auseinandersetzungen mit dem Ordnungsdienst wieder zurück in den Zuschauerbereich liefen. Darüber hinaus gelang es etwa 30 Düsseldorfer Zuschauern vor dem Auswärtsspiel in der Liga beim VfL Bochum (1:1) am 25. September Absperrungen zu überwinden und in den Gästebereich zu gelangen. Während des Spiels wurde zudem im Düsseldorfer Zuschauerblock Pyrotechnik abgebrannt. Fortuna Düsseldorf hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

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