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Spiel gegen Dynamo Dresden - Videobeweis: Wehen legt Protest gegen Spielwertung ein

2. Liga  

Videobeweis: Wehen legt Protest gegen Spielwertung ein

11.11.2019, 15:48 Uhr | dpa

Spiel gegen Dynamo Dresden - Videobeweis: Wehen legt Protest gegen Spielwertung ein. Zog sich in Dresden den Umut der Wiesbaden-Profis zu: Schiedsrichter Martin Petersen.

Zog sich in Dresden den Umut der Wiesbaden-Profis zu: Schiedsrichter Martin Petersen. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa. (Quelle: dpa)

Wiesbaden (dpa) - Der SV Wehen Wiesbaden hat beim Deutschen Fußball-Bund Einspruch gegen die Wertung der 0:1-Niederlage bei Dynamo Dresden eingelegt, teilten der hessische Fußball-Zweitligist und der DFB mit.

Der Tabellenletzte hatte die Partie am 8. November nach einem kuriosen Videobeweis mit 0:1 verloren. Die Wiesbadener waren durch Manuel Schäffler (26.) vermeintlich in Führung gegangen - doch weil der Ball bei einem Dynamo-Angriff zuvor auf der anderen Seite des Platzes im Toraus war, gab Schiedsrichter Martin Petersen (Stuttgart) den Treffer nach einem Hinweis des Video-Assistenten in Köln und Ansicht der TV-Bilder nicht. Stattdessen wurde die Partie mit Abstoß für Wiesbaden fortgesetzt.

Die Hessen begründen ihren Einspruch damit, dass die Rücknahme des Tores nach Eingriff des Video-Assistenten (VAR) regelwidrig erfolgt sei, wobei diese Entscheidung den Ausgang des Spieles mit hoher Wahrscheinlichkeit beeinflusst habe. Der SVWW hat nun noch Zeit, seinen Protest detailliert auszuführen. Das zuständige Sportgericht werde dann zu gegebener Zeit über den weiteren Fortgang des Verfahrens entscheiden, teilte der DFB mit.

"Dass übersehen wurde, dass der Ball bereits im Toraus war, führte zunächst zu einem Vorteil für Dynamo und nicht für uns. Zudem lagen zwischen dem Toraus und der Torerzielung so lange Zeit und so viele Zwischenschritte, dass von einem auch nur entfernten Einfluss auf die Torerzielung keine Rede mehr sein kann. Vielmehr ist dies dann aus unserer Sicht ganz klar eine neue Spielsituation", begründet Nico Schäfer, Sprecher der Geschäftsführung des Aufsteigers, den Einspruch.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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