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Enorme Drohungen gegen Spieler schocken 1. FC N├╝rnberg

Von dpa
Aktualisiert am 07.03.2020Lesedauer: 2 Min.
N├╝rnbergs Trainer Jens Keller ├Ąu├čert sich nicht nur zur Niederlage.
N├╝rnbergs Trainer Jens Keller ├Ąu├čert sich nicht nur zur Niederlage. (Quelle: Nicolas Armer/dpa./dpa)
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N├╝rnberg (dpa) - Jens Keller war innerlich aufgew├╝hlt und rang um Worte.

"Es ist schon Wahnsinn, in welcher Welt wir mittlerweile leben, was man alles mitmachen muss, wenn man in der ├ľffentlichkeit steht", sagte der Trainer des 1. FC N├╝rnberg sichtlich best├╝rzt nach dem 0:3 des 1. FC N├╝rnberg im Zweitligaspiel gegen Hannover 96.

Die Anfeindungen in deutschen Fu├čballstadien haben in Franken eine neue Dimension erreicht. Nach der Partie machten die Verantwortlichen des FCN publik, dass es am Morgen im Umfeld des Max-Morlock-Stadions und des FCN-Trainingsgel├Ąndes Droh-Plakate in DIN-A-4-Gr├Â├če gegen "Club"-Profis gegeben hatte. Der Verein schaltete umgehend die Polizei ein. Die Ermittlungen gegen Unbekannt laufen.

Im Internet tauchte sp├Ąter eines der Plakate auf. Mehrere Medien berichteten ├╝ber den Inhalt, der eine kriminelle Botschaft enthielt. Wann trenne sich der Verein endlich "von solchen Anti-Fu├čballern" wie Lukas M├╝hl, Hanno Behrens und so weiter, hie├č es dort. Die Anfeindungen gipfeln in dem alarmierenden Schlusssatz: "Muss es denn einen zweiten Fall Escobar geben"? Damit wurde auf die Ermordung des kolumbianischen Nationalspielers Andres Escobar nach einem Eigentor bei der Weltmeisterschaft 1994 in den USA angespielt. "Das macht uns sprachlos, aber wir werden nicht tatenlos sein", sagte N├╝rnbergs Sportvorstand Robert Palikuca am Samstag beim TV-Sender Sky an.

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"Das ist ein Fall, der ├╝berschreitet Grenzen", hatte Palikuca am Freitagabend erkl├Ąrt. Er sprach von "sehr eindeutigen Drohungen" und bezeichnete die Aktion des oder der Verursacher als "widerlich und geschmacklos". Palikuca nannte sie "Vollidioten", es k├Ânnte sich nicht um einen Fan handeln.

Die betroffenen Akteure seien vor dem Spiel informiert gewesen, best├Ątigte Palikuca, die gesamte Mannschaft aber nicht. Kapit├Ąn Behrens lief gegen Hannover trotzdem auf, Abwehrspieler M├╝hl fehlte wegen einer Verletzung. "Hanno hat sich bereiterkl├Ąrt, zu spielen", berichtete Palikuca. Er h├Ątte Verst├Ąndnis gehabt, wenn der Kapit├Ąn "nicht Fu├čball spielen h├Ątte wollen".

Der Verein teilte zudem mit, dass ab sofort alle Trainingseinheiten unter Ausschluss der ├ľffentlichkeit stattfinden w├╝rden. Spieler des FCN w├╝rden vorerst auch keine Sponsoren- oder PR-Termine wahrnehmen. Begr├╝ndet wurden diese Ma├čnahmen jedoch mit dem neuen Coronavirus.

Der Leistungseinbruch der Mannschaft nach dem fr├╝hen 0:1 durch Timo H├╝bers, dem sp├Ąter noch Treffer von Linton Maina und Hendrik Weydandt folgten, erschien nach dem Abpfiff in einem ganz anderen Licht, auch wenn Keller ihn nicht allein auf die Drohungen zur├╝ckf├╝hren wollte. "Ich wei├č nicht, ob es einen Zusammenhang gibt", sagte er.

"Wenn du dich vor dem Spiel mehr mit so etwas besch├Ąftigst als mit dem Spiel, dann ist das einfach traurig", bemerkte der 49 Jahre alte Coach aber auch: "Wir machen die sch├Ânste Nebensache der Welt, das ist Fu├čball. Aber da wird Fu├čball eine ganz kleine Nebensache."

Keller setzte den Vorfall auch in den Kontext "der aktuellen Zeit, was mit (Dietmar) Hopp alles passiert ist, und mit den Fadenkreuzen - und dann passiert so etwas". Er sprach von einer "geplanten, gro├čfl├Ąchigen Aktion" und erg├Ąnzte ratlos und ersch├╝ttert: Mir fehlen da die Worte, und es nimmt einem den Spa├č an dem Spiel."

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