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2. Bundesliga: Rote Karte und Corona-Jubel: Re-Start des Unterbaus

Re-Start des Unterbaus  

Platzverweis und Corona-Jubel: Die 2. Liga ist zurück

16.05.2020, 15:32 Uhr | t-online

2. Bundesliga: Rote Karte und Corona-Jubel: Re-Start des Unterbaus  . Faustjubel in Bochum: Anthony Losilla feiert gemeinsam mit seinem Teamkollegen Vassilios Lambropoulos seinen Treffer zum 1:0.   (Quelle: imago images/Poolfoto)

Faustjubel in Bochum: Anthony Losilla feiert gemeinsam mit seinem Teamkollegen Vassilios Lambropoulos seinen Treffer zum 1:0. (Quelle: Poolfoto/imago images)

In Bochum spielt ein Trainer den Chauffeur, in Sandhausen fliegt ein Ex-HSV-Profi vom Platz. Aber wer sicherte sich die Punkte beim Re-Start? Die Partien des 26. Spieltags im Überblick. 

Heidenheim-Trainer Frank Schmidt fuhr vor der Partie in Bochum einige seiner Spieler im Kleinbus ins Stadion und Aue-Profi Dimitrij Nazarov jubelte nach seinem Tor gegen Sandhausen im Schneidersitz wie ein Zuschauer. Der 26. Spieltag der 2. Bundesliga steht im Zeichen der einschneidenden Veränderungen des Spielbetriebs durch die Corona-Krise. 



Doch am Ende geht es natürlich weiter vor allem um eine Sache: Punkte. Punkte, im Kampf um die Klasse oder aber die vorderen Plätze. Wie schlugen sich die Teams am Samstag? Ein Überblick. 

Karlsruhe - Darmstadt, 2:0

Der Karlsruher SC hat im Abstiegskampf dreifach gepunktet. Die Badener kamen gegen Darmstadt 98 im Geisterspiel zu einem 2:0 (0:0). Philipp Hofmann (66.) brachte die Gastgeber mit seinem zwölften Saisontor in Führung, Marvin Wanitzek (90.+6) setzte den Schlusspunkt.

Mit 27 Punkten kletterte der KSC auf den drittletzten Tabellenplatz, die Lilien aus Darmstadt haben trotz der Niederlage weiterhin Tuchfühlung zu den Spitzenrängen und sind im vorderen Mittelfeld platziert. Zudem schrieb Darmstadt ein kleines Stück Fußballgeschichte als erster Klub, der die erstmals erlaubten fünf Wechsel vollzog.

Bochum - Heidenheim, 3:0

Der 1. FC Heidenheim hat beim Neustart nach der Corona-Pause einen Dämpfer im Rennen um den Aufstieg hinnehmen müssen. Beim ersten Auftritt in der 2. Bundesliga nach exakt 70 Tagen unterlag Heidenheim im Geisterspiel beim VfL Bochum 0:3 (0:2) und verpasste es, zumindest vorübergehend mit dem drittplatzierten Hamburger SV gleichzuziehen.

Kapitän Anthony Losilla (11.), Jordi Osei-Tutu (34.) und Silvere Ganvoula(64.) trafen für den VfL, der sich mit dem hochverdienten Sieg ein Polster von sechs Punkten auf den ersten direkten Abstiegsplatz erspielte.

Aue - Sandhausen, 3:1

Dem FC Erzgebirge Aue ist der Neustart geglückt. Die Sachsen kamen gegen den SV Sandhausen nach langer Überzahl zu einem 3:1 (1:0)-Erfolg. Dimitrij Nazarov brachte Aue schon in der fünften Minute per Foulelfmeter in Führung. Sandhausens Dennis Diekmeier sah für eine Notbremse gegen Florian Krüger die Rote Karte. Krüger (65. Minute) und Malcolm Cacutalua (69.) erhöhten mit Kopfballtoren. Sandhausen konnte durch Julius Biada (80.) nur noch verkürzen.

Für Sandhausens Diekmeier war der Liga-Neustart schnell beendet. Den in den Strafraum laufenden Aue-Stürmer Krüger stoppte er mit einem Rempler. Die Strafstoßentscheidung war korrekt, die Rote Karte hart.

Regensburg - Kiel, 2:2

Holstein Kiel hat zum Restart der 2. Liga einen wichtigen Auswärtsdreier leichtfertig verspielt. Die Störche kamen im Verfolgerduell bei Jahn Regensburg trotz 2:0-Führung nicht über ein 2:2 (1:0) hinaus. Kiel blieb zum vierten Mal in Folge ohne Dreier, Regensburg verhinderte in letzter Sekunde die vierte Niederlage in Folge.

Jae-Sung Lee (3.) erzielte das Führungstor für die Norddeutschen. Es war das erste Tor im bezahlten deutschen Fußball nach Wiederbeginn und 66 Tagen Pause aufgrund der Corona-Pandemie in der 1. und 2. Bundesliga. Der Torjubel fiel verhalten aus, der Asiate jubelte zunächst solo, erst später kamen einige der Mitspieler und hielten die Faust zum Abstoßen hin. Finn Porath (58.) auf Vorarbeit von Lee erhöhte nur eine Minute nach seiner Einwechslung, doch Sebastian Stolze (75.) und Andreas Albers (90.+2) per Foulelfmeter drehten die Partie.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen DPA und SID

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