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2. Bundesliga: VfB Stuttgart verliert Derby – KSC verlässt die Abstiegszone

VfB verpasst Platz zwei  

Stuttgart verliert das Derby – KSC verlässt den Keller

14.06.2020, 16:01 Uhr | t-online, sid

2. Bundesliga: VfB Stuttgart verliert Derby – KSC verlässt die Abstiegszone. Mario Gomez: Der VfB-Stürmer konnte die Partie nicht zu Gunsten seiner Mannschaft drehen.  (Quelle: dpa/Uli Deck)

Mario Gomez: Der VfB-Stürmer konnte die Partie nicht zu Gunsten seiner Mannschaft drehen. (Quelle: Uli Deck/dpa)

Der VfB hat einen schweren Dämpfer im Kampf um den Aufstieg hinnehmen müssen. Im Derby gegen den KSC verloren die Schwaben knapp und verpassten Platz zwei. 

Der VfB Stuttgart hat im engen Rennen um den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga erneut einen empfindlichen Rückschlag hinnehmen müssen. Der VfB verlor das brisante baden-württembergische Derby beim abstiegsbedrohten Karlsruher SC trotz deutlicher Überlegenheit mit 1:2 (1:1) und fiel auf den Relegationsplatz zurück. Der Vorsprung auf den Tabellenvierten Heidenheim beträgt nur noch ein mageres Pünktchen.

Früher Schock für den VfB

Marvin Wanitzek brachte den KSC in der 6. Minute in Führung. Nicolas Gonzalez glich für das Team von Pellegrino Matarazzo per Foulelfmeter aus (35.). Lukas Fröde (72.) sicherte für den KSC den ersten Derby-Sieg seit knapp 13 Jahren. Gegen Sandhausen am Mittwoch (18.30 Uhr) steht der VfB nun noch mehr unter Druck.

Marvin Wanitzek: Der Ex-Stuttgarter erzielte das 1:0 gegen den VfB.  (Quelle: dpa/Uli Deck)Marvin Wanitzek: Der Ex-Stuttgarter erzielte das 1:0 gegen den VfB. (Quelle: Uli Deck/dpa)

Der VfB, der schon letzte Woche beim 0:0 gegen Osnabrück enttäuscht hatte, unterstrich einmal mehr seine Auswärtsschwäche (16 Spiele nur vier Siege). Der KSC, der am Mittwoch gegen Regensburg spielt, verließ erstmals seit Ende Januar die Abstiegsplätze.

Der VfB hatte den besseren Start, doch Hamadi Al Ghaddioui scheiterte an KSC-Keeper Benjamin Uphoff (5.). Ein Fehlpass von Marcin Kaminski leitete den Rückstand durch Wanitzek, der vier Jahre beim VfB gespielt hat, ein.

Der VfB verlor die Partie in Karlsruhe.  (Quelle: dpa/Uli Deck)Der VfB verlor die Partie in Karlsruhe. (Quelle: Uli Deck/dpa)

Stuttgart hatte in der Folge deutlich mehr Ballbesitz, konnte gegen die robusten Karlsruher aber kaum Chancen herausspielen. Erst ein Strafstoß - Manuel Stiefler foulte Silas Wamangituka - brachte den verdienten Ausgleich. Auch nach dem Wechsel blieben die Stuttgarter überlegen, es fehlte aber die Durchschlagskraft. Dies sollte sich rächen.

Darmstadt 98 – Hannover 96 3:2

Darmstadt hat derweil seine Minimalchance auf die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga gewahrt. Die Lilien gewannen am 31. Spieltag der 2. Liga glücklich mit 3:2 (1:0) gegen Hannover 96.

Darmstadt 98: Die Lilien siegten spät gegen Hannover 96.   (Quelle: dpa/Ronald Wittek)Darmstadt 98: Die Lilien siegten spät gegen Hannover 96. (Quelle: Ronald Wittek/dpa)

Der Deutsch-Türke Serdar Dursun (24.), Fabian Schnellhardt (62.) und Marcel Franke per Eigentor (90.) waren für Darmstadt erfolgreich. Edgar Prib (47.) und Marvin Ducksch (58.) trafen für die über weite Strecken besseren Gäste, die zuletzt vor 28 Jahren gegen die Hessen gewonnen haben. Hannover 96 dagegen hat nun keine Chance mehr auf den Aufstieg

St. Pauli – Erzgebirge Aue 2:1

Der FC St. Pauli hat im Kampf um den Klassenerhalt einen großen Schritt nach vorne gemacht. Nach vier sieglosen Spielen setzten sich die Hamburger gegen Erzgebirge Aue mit 2:1 (2:0) durch und festigten den 13. Tabellenplatz. Die Gäste bleiben nach dieser Niederlage das auswärtsschwächste Team der Liga.

Dimitrios Diamantakos brachte die Hanseaten in der 22. Minute nach Vorarbeit von Sebastian Ohlsson zu diesem Zeitpunkt überraschend in Führung. Durch einen Treffer von Henk Veerman (41.) konnten die Norddeutschen ihre Führung ausbauen.

Eine Vorentscheidung verpasste Diamantakos (45.+2), als er mit einem schwach geschossenen Foulelfmeter an Aues Torhüter Martin Männel scheiterte. Für die Mannschaft von Trainer Dirk Schuster reichte es nach dem Seitenwechsel nur noch zum Anschlusstreffer, den der ehemalige St.-Paulianer Sören Gonther in der 74. Minute per Kopfball erzielte.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid

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