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Schalke 04: Spieler-Aufstand? Trainer Christian Gross spricht Klartext


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Spieler-Aufstand? Das sagt Schalke-Trainer Gross

Von dpa
Aktualisiert am 27.02.2021Lesedauer: 2 Min.
Christian Gross am Spielfeldrand (Archivbild). Der Schalke-Trainer hofft noch auf den Klassenerhalt. Der Rückhalt im Team scheint zu schwinden.
Christian Gross am Spielfeldrand (Archivbild). Der Schalke-Trainer hofft noch auf den Klassenerhalt. Der Rückhalt im Team scheint zu schwinden. (Quelle: Martin Meissner/ap-bilder)
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Bei Schalke 04 gibt es nach Medienberichten einen Spieleraufstand gegen den Trainer des Tabellenletzten. Jetzt hat sich Christian Gross selbst zu den Meldungen geäußert – mit klaren Worten.

Trainer Christian Gross hat einen Rücktritt beim FC Schalke 04 ausgeschlossen. "Nein, das habe ich mir noch nie überlegt. Nein, nein", antwortete der Chefcoach des Tabellenletzten am Samstag vor dem Spiel beim VfB Stuttgart im TV-Sender Sky auf eine entsprechende Frage. Auf die Berichte über eine angeblich von mehreren Führungsspielern geforderte Ablösung ging der 66 Jahre alte Schweizer nicht inhaltlich ein. Er wünsche sich mehr Klarheit, "wenn es so war", sagte Gross. Er erwarte "grundsätzlich von den Spielern, dass sie, wenn sie etwas stört, direkt zu mir kommen". Dies sei bislang "nicht passiert".

Auch S04-Lizenzspielerchef Sascha Riether reagierte vor der Partie – und machte seinem Ärger Luft: "Mich nervt im Moment, dass unsere Spielvorbereitung total gestört wird", sagte Riether bei Sky. "Wir hatten den ganzen Morgen andere Dinge zu tun als uns auf das Spiel vorzubereiten. Da wird von Revolution gesprochen und Revolution war da überhaupt nicht."

"Eine 'Revolte' oder 'Revolution' hat es nicht gegeben"

Zuvor hatte schon der Klub Berichte über einen Spieler-Aufstand gegen Gross zurückgewiesen: "Wir dementieren die Berichterstattung", hieß es am Samstag in einer Stellungnahme der Königsblauen. "Dass es speziell nach der Derby-Niederlage Frust gab, ist doch völlig klar. Dass dazu auch offene Gespräche und eine Aufarbeitung der aktuellen Situation gehören – daraus machen wir gar keinen Hehl. So etwas wie eine 'Revolte' oder 'Revolution' hat es jedoch nicht gegeben."

Der Pay-TV-Sender "Sky", die "Funke Mediengruppe" und "Sport1" hatten zuvor am Freitag gemeldet, dass mehrere Führungsspieler des Tabellenletzten in dieser Woche vor der Partie beim VfB Stuttgart am Samstag die Ablösung von Gross gefordert haben sollen. Schalkes sportliche Führung um Sportvorstand Jochen Schneider habe dies abgelehnt.

Trotz der anhaltenden Personalnot und der bisher bescheidenen Ausbeute von nur neun Punkten in 22 Spielen hatte der Schweizer bereits am Freitag weiter seine Hoffnung auf den Klassenverbleib von Schalke 04 geäußert. "So lange die Möglichkeit besteht, glaube ich daran – und auch die Mannschaft glaubt daran. Die Spieler wissen genau, worum es geht. Sie werden alles geben", versprach der 66-Jährige.

Gross hatte kurz vor dem Jahreswechsel als bereits vierter Schalke-Trainer dieser Saison übernommen. Mit nur fünf Punkten aus neun Partien gelang aber auch ihm bislang nicht die Wende.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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